19:10 25 Januar 2020
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    Ein 40-jähriger Franzose ist im Gewahrsam der US-Einwanderungsbehörde ICE (Immigration and Customs Enforcement) gestorben. Dies geht aus einer Mitteilung der ICE hervor.

    Der Mann ist demnach bereits am Sonntag in einem Krankenhaus von Albuquerque im Bundesstaat New Mexico verstorben. Er sei ein gebürtiger Angolaner und französischer Staatsbürger, hieß es in einer Mitteilung, die erst am Mittwoch veröffentlicht wurde.

    Sowohl zur Todesursache als auch zum Grund für die Festnahme gab es keine Angaben.

    Französische Konsularbeamten seien benachrichtigt worden und würden versuchen, die nächsten Angehörigen ausfindig zu machen“.

    Die offizielle Todesursache solle infolge einer Autopsie festgestellt werden.

    Menschen sterben wiederholt im Gewahrsam von US-Einwanderungs- und Grenzschutzbeamten

    Im Oktober war der 37 Jahre alte Nebane Abienwi aus Kamerun laut der Einwanderungsbehörde an einer Hirnblutung im ICE-Gewahrsam in San Diego, US-Bundesstaat Kalifornien, gestorben. Im selben Monat starb im ICE-Gewahrsam in Louisiana ein 53-jähriger Kubaner, der sich offenbar das Leben nahm.

    Zwischen Dezember 2018 und Mai 2019 starben fünf Kinder aus Guatemala in der Haft nachdem sie von US-Grenzbeamten festgenommen worden waren.

    asch/ae

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    Tags:
    Frankreich, Tod, Haft, Einwanderung, Migranten, USA