11:14 13 August 2020
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    Was hat die junge Greta Thunberg nicht schon alles erreicht. Von Millionen Menschen verehrt, von Promis und Politikern respektiert, von renommierten Institutionen ausgezeichnet. Dabei scheint sie doch nur ein einfacher Teenager aus Schweden zu sein, oder? Ein Blick auf Gretas Verwandtschaft zeigt: Mit ihrem Erfolg ist sie in bester Gesellschaft.

    Das Jahr 2019 bescherte der 16-Jährigen einen Erfolg nach dem anderen. Erst kürzlich zum Beispiel wurde die Schwedin vom Time-Magazin als „Person des Jahres“ ausgezeichnet. Time begründete seine Entscheidung wie folgt: „Es ist eine einfache Wahrheit, die von einem Teenager-Mädchen in einem schicksalhaften Moment überbracht wurde.“

    Greta habe zwar „keine magische Lösung“ für das Klima-Problem, „es ist ihr jedoch gelungen, eine globale Einstellungsänderung herbeizuführen. Unter anderem soll sie viele Politiker überzeugt haben, Verpflichtungen einzugehen. Sie habe auch die Aufmerksamkeit der Welt auf Umwelt-Ungerechtigkeiten gelenkt.

    Hut ab. Als nächstes drängt sich schon die Frage auf: Wer sind wohl die Eltern von Greta Thunberg? Und wie geht die Familie wohl mit dem ständigen Medienrummel um ihre Tochter um?

    Erfolg in die Wiege gelegt

    Allzu schwer werden es die Eltern diesbezüglich wohl nicht haben. Zumindest ist Gretas Mutter an Rampenlicht gewöhnt. Malena Ernman heißt die Frau und ist eine international erfolgreiche Opernsängerin. Im Jahr 2007 habe Ernman im Theater an der Wien debütiert und sei regelmäßig europaweit in führenden Rollen aufgetreten, wie der Münchner Merkur berichtet. Unter anderem  sei sie Trägerin des höchsten schwedischen Kulturpreises, der königlichen Medaille. 2009 soll sie beim Eurovision Song Contest Schweden vertreten haben. In Moskau habe sie damals den 21. Platz belegt.

    Gretas Vater, Svante Thunberg, ist Schauspieler, Filmproduzent und Drehbuchautor. Seitdem er mit Malena Ernman verheiratet ist, widmet er sich auch dem Musikgeschäft und managt und produziert für seine Frau. Übrigens hat die berühmte Schwedin eine 13-jährige Schwester namens Beata, die eine Karriere als Sängerin anstreben soll. Sie soll schon mit ihrer Mutter auf einer Bühne gestanden haben. Beata soll wie auch Greta das Asperger-Syndrom haben – eine milde Form von Autismus.

    Sieht man sich den Familienbaum noch etwas genauer an, stößt man auf namhafte Großeltern. Laut der Tageszeitung „Blick“ war Gretas Großmutter, Mona Andersson, eine gefeierte Schauspielerin. Von 1978 bis 1990 soll sie mit dem Schauspieler Olof Thunberg verheiratet gewesen sein – Gretas Großvater. Er sei auch Synchronsprecher gewesen und seine Stimme, die er „Bamse“ – einem Comic-Bären – geliehen habe, soll in Schweden jedes Kind kennen.

    Umweltbewusstsein als Gen?

    Aber damit noch nicht genug. Greta Thunberg soll eine Nachfahrin von dem schwedische Physiker und Chemiker Svante Arrhenius sein. Der Wissenschaftler erhielt 1903 den Nobelpreis. Im Sommer 2019 wurde auf Facebook ein Beitrag veröffentlicht, in dem behauptet wurde, der Nobelpreisträger Svante Arrhenius sei der Urgroßvater von Klimaaktivistin Greta Thunberg.

    Gretas Vater, Svante Thunberg, hatte damals diese Behauptung bestätigt. Arrhenius sei ein „entfernter Verwandter“ gewesen, vermutlich „ein Cousin seiner Urgroßmutter”. Sein Vater habe ihn nach Svante Arrhenius benannt, doch der Name habe für ihn keine Bedeutung gehabt – bis er anfing, sich mit dem Thema Klimawandel zu beschäftigen.

    Laut Nasa war der schwedische Wissenschaftler der Erste, der die Auswirkungen von steigenden CO2-Emissionen auf die Temperatur am Erdboden entdeckte. Er berechnete laut Umweltbundesamt, dass eine Verdopplung der CO2-Konzentration in der Atmosphäre zu einem globalen Temperaturanstieg von vier bis sechs Grad Celsius führen würde.

    Allerdings soll er den Klimawandel positiv bewertet haben. Eine Erhöhung der Temperatur auf der Erde würde es künftigen Generationen erlauben, unter einem wärmeren Himmel zu leben, so die damalige Prognose des Forschers.

    1903 erhielt Arrhenius den Nobelpreis in Chemie, allerdings nicht wegen dieser Entdeckung. Ausgezeichnet wurde er für seine Theorien zur elektrolytischen Dissoziation.

    Neben Blutsverwandtschaft scheint Greta Thunberg mit ihrem Urgroßvater auch noch den Nobelpreis gemeinsam zu haben. Nein, nein – erhalten hat sie ihn noch nicht, soll aber 2019 für den Friedensnobelpreis im Gespräch gewesen sein. Am Ende erhielt sie den sogenannten Alternativen Nobelpreis, Right Livelihood Award. Doch wer weiß, vielleicht klappt es 2020 mit dem Friedensnobelpreis.

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    Tags:
    Nobelpreis, Familie, Greta Thunberg, Klimaschutz