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    Fünf niederländische Unternehmen in Amsterdam, Rotterdam und Utrecht haben in der vergangenen Woche Briefe mit einem explosiven Inhalt bekommen. Jedoch sei keine Briefbombe explodiert, berichtete die niederländische Zeitung „NL Times“ am Donnerstag unter Verweis auf eine Polizeimitteilung.

    Demnach sind Briefe mit gefährlichem Inhalt an eine Tankstelle und ein Hotel in Amsterdam, an einen Autohändler und eine Tankstelle in Rotterdam sowie an eine Immobilienagentur in Utrecht geliefert worden.

    „Die Briefbomben haben keinen Schaden angerichtet, da der Sprengstoff nicht explodiert ist. Sie hätten jedoch schwere Körperverletzungen verursachen können“, teilte die Polizei mit. Es seien keine Festnahmen gemacht worden, hieß es.

    Alle verdächtigen Briefe seien schwer und mit dem Logo des Inkassounternehmens CIB versehen gewesen. Darauf sei die Adresse dieser Organisation in Rotterdam angegeben worden. Das Logo und die Adresse des jeweiligen Unternehmens und die Daten des Empfängers seien auf zwei verschieden Aufklebern aufgedruckt gewesen. Darüber hinaus habe die Polizei am Donnerstag in der CIB-Zentrale in Rotterdam eine sechste Paketbombe entdeckt, hieß es weiter.

    Inzwischen hätten die niederländischen Behörden die Einwohner von Rotterdam aufgerufen, wachsam zu sein, wenn sie Briefe von der CIB erhalten. Gleichzeitig hätten die Ermittler eine direkte Verbindung zwischen dem Inkassounternehmen und den versendeten Paketen ausgeschlossen.

    pd/sb/sna/

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    Tags:
    Empfänger, Polizei, Bombe, Brief, Niederlande