13:40 06 August 2020
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    Die russischen Pranker Wowan und Lexus (Wladimir Kusnezow und Alexej Stoljarow) haben „im Namen“ der Klimaaktivistin Greta Thunberg und ihres Vaters Svante mit der demokratischen US-Abgeordneten Maxine Waters telefoniert. Der Mitschnitt des Gesprächs ist auf dem Youtube-Kanal der Pranker abrufbar.

    Sie haben ihr gesagt, sie hätten in North Carolina gestreikt, „um das Klima auf der Insel Chon-Go-Chango (erfundene Insel aus einer russischen Kindergeschichte – Anm. d. Red.) zu unterstützen“, und sie gebeten, eine Rede für die „Demonstranten“ zu halten, indem sie sie "auf Lautsprecher geschaltet haben".

    „Ich bin sehr froh, dass Greta mit euch in North Carolina ist, wo ihr euch auf den Schutz der sehr wichtigen Insel Chon-Go-Chango konzentriert. <...> Das Wichtigste ist jetzt, <...> sicherzustellen, dass die Insel geschützt ist, dass ihr ihr die volle Unterstützung gebt, die ihr geben könnt“, wandte sich Waters an die „Klimaaktivisten“.

    Sie habe jedoch nicht einmal gefragt, wo sich Chon-Go-Chango befinde und was das für eine Insel sei.

    „Vertrauliche Info über Greta und Trump“

    Zudem teilte „Svante“ der Kongressfrau „vertrauliche“ Informationen über das Treffen zwischen Greta und US-Präsident Donald Trump auf dem UN-Gipfel über Sicherheitsmaßnahmen im Bereich des Klimawandels mit. Die Pranker sagten ihr, Greta könne „weder schlafen noch essen“, wenn sie den amerikanischen Staatschef im Fernsehen sehe.

    „Ich rief ihm zu, das Pariser Klimaabkommen erneut zu unterzeichnen. Er kam auf mich zu, beugte sich vor und sagte leise: ‚Hör mir gut zu, kleines Mädchen, du wirst dein Ziel niemals erreichen, wie die Dummköpfe vom Kongress, die versuchen, mir die Schuld zu geben‘“, sagte „Greta“.

    Im Namen von Greta sagten Wowan und Lexus Waters, dass sie ein „Druckmittel“ gegen Trump gehabt hätten. Der Chef des Weißen Hauses soll Greta seine Absicht gestanden haben, Druck auf den Präsidenten der Ukraine, Wladimir Selenski, auszuüben, um eine Untersuchung gegen seinen Wahlkampfgegner Joe Biden einzuleiten. "Greta" soll die Worte des amerikanischen Präsidenten auf Recorder aufgenommen haben.

    Als Antwort hierauf schlug die Kongressabgeordnete vor, diese „Beweise“ gegen Trump zu verwenden. „Wir werden alles versuchen, um ihn seines Amtes zu entheben. Und wenn die Öffentlichkeit herausfindet, dass er so mit Greta gesprochen hat, wird das sich auch gegen ihn richten“, so Waters.

    Waters lud die „Familie“ zu einem Treffen nach Washington ein. „Svante“ sagte ihr auch, dass Greta eine Rede im Kongress gegen Trump halten könnte.

    Dies ist nicht das erste Mal, dass Maxine Waters auf russische Pranker hereingefallen ist. 2017 riefen Wowan und Lexus sie im Namen des damaligen ukrainischen Premierministers Wladimir Groisman an, um über antirussische Sanktionen zu diskutieren.

    Die russischen Pranker Wowan und Lexus (Wladimir Kusnezow und Alexej Stoljarow) wurden durch ihre Anrufe bei Promis und Staatschefs bekannt. Sie haben bereits mehrere Politiker wie Petro Poroschenko, Juan Guaido, Elliott Abrams, Witali Klitschko und Jean-Claude Juncker veräppelt.

    aa/mt

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    Tags:
    Druckmittel, Donald Trump, Klimaschutz, Prank, Maxine Waters, Greta Thunberg, USA