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    Die Stadtverwaltung von Amsterdam hat erneut eine Touristenabgabe eingeführt, so dass Gäste ab dem 1. Januar 2020 eine Bettensteuer in Höhe von drei Euro pro Kopf und Nacht zahlen müssen. Darüber berichtet die britische Zeitung „The Telegraph“ am Donnerstag.

    Demnach kommt die neue Gebühr von drei Euro zu der bereits existierenden Touristensteuer von sieben Prozent der Hotelrechnung. Dabei müssen Besucher, die ihre Unterkünfte über den Anbieter Airbnb buchen, mit einer Preiserhöhung von zehn Prozent pro Nacht rechnen.

    Berichten zufolge verspricht sich Amsterdam durch die Bettensteuer jährliche Mehreinnahmen von rund 100 Millionen Euro. Das Geld solle unter anderem in den Erhalt des historischen Stadtbildes investiert werden.

    Touristen-Run auf Amsterdam

    Jedes Jahr kommen 17 Millionen Touristen nach Amsterdam, wo 1,1 Millionen Menschen leben. Die Behörden haben sich zuletzt von der Strategie verabschiedet, Gäste in die niederländische Hauptstadt zu locken, und versuchen stattdessen, den bestehenden Touristenstrom zu bewältigen.

    In einem im letzten Jahr veröffentlichten Richtliniendokument heißt es: „Um die Besucherströme kontrollieren zu können, müssen wir jetzt Maßnahmen ergreifen. Statt Werbung für Reiseziele zu machen, ist es an der Zeit, diese zu verwalten.“

    Für 2025 rechne die niederländische Hauptstadt mit 30 Millionen Gästen, berichteten die Medien zuvor.

    pd/sb/sna/

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    Tags:
    Unterkunft, Hotel, Touristen, Steuer, Amsterdam