12:58 25 November 2020
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    Die Zoologische Gesellschaft für Arten- und Populationsschutz hat am Mittwoch im Vogelpark Marlow in Mecklenburg-Vorpommern den Beo zum Zootier des Jahres 2020 gekürt.

    Ihre Entscheidung begründete sie damit, dass die Bestände des Papageis in Asien in den vergangenen Jahren deutlich eingebrochen seien. Einige Arten stünden kurz vor der Ausrottung.

    Wie es weiter heißt, seien die Tiere besonders im asiatischen Raum vielgehandelte Objekte, weil sie besser sprechen und imitieren könnten als manch anderer Papagei. Meist müssten sie ihr Dasein nach dem Wegfangen aus den heimischen Wäldern als Haustiere alleine in kleinen Käfigen fristen.

    „Hinzu kommt, dass Beos in manchen Ländern als Delikatesse gelten“, hieß es in Marlow.

    Gracula religiosa

    Der Beo (Gracula religiosa) oder Mynah ist eine Vogelart, die zur Familie der Stare (Sturnidae) gehört. Beheimatet ist der Beo in Sri Lanka, Südwest-Indien, Ostindien, dem Himalaya, Hinterindien, Borneo, Java und den Kleinen Sundainseln. In tropischen Wäldern lebt er paarweise oder in kleinen Familienverbänden. Das Gefieder ist schwarz, bei entsprechenden Lichtverhältnissen schillert es grünlich. Das auffälligste äußerliche Merkmal ist ein gelber Hautlappen an beiden Kopfseiten, der jeweils bis zum Hinterkopf reicht. Der zweite Farbtupfer des Vogels ist ein gelber Schnabel. Beos können zwischen 26 und 35 Zentimeter groß werden.

    ns/ae/dpa

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    Tags:
    Asien, Papagei, Tier, Zoo, Deutschland