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    Der Todesfahrer von Südtirol Stefan L., der sieben junge Deutsche mit seinem Auto getötet hat, musste sich am Mittwoch vor dem Landgericht in Bozen verantworten.

    Laut DPA hat sich der Richter dafür entschieden, dass der Mann in Untersuchungshaft kommt.Die Anwälte des 27 Jahre alten Fahrers hätten keinen Antrag auf Hausarrest gestellt. Er soll zuvor laut einem Anwalt eingeräumt haben, zu viel getrunken zu haben und das Unglück zu bereuen.

    „Er ist am Boden zerstört“, sagte sein Anwalt Alessandro Tonon der DPA. Das Verhör hätte unterbrochen werden müssen, weil der psychische Zustand seines Mandanten so schlecht sei.

    Tödlicher Unfall in Südtirol

    In der Nacht zum Sonntag war Stefan L.  im Skiort Luttach in Südtirol in eine Gruppe von 17 jungen Skitouristen gerast. Nach Polizeiangaben ergab ein Alkoholtest bei dem Sportwagenfahrer einen Wert von 1,9 Promille.

    Bei dem Unfall kamen insgesamt sieben Menschen ums Leben, elf weitere wurden verletzt. Vier der Toten stammen aus Nordrhein-Westfalen, einer wohnte in Hamburg, ein Sechster in Niedersachsen. Das siebte Opfer starb am Montag in einem Krankenhaus in Innsbruck. Laut dem Nachrichtenportal „Focus” waren die Toten zwischen 20 und 21 Jahren alt.

    sm/gs

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    Tote, Gericht, Fahrer, Südtirol