21:14 21 Januar 2020
SNA Radio
    Panorama
    Zum Kurzlink
    1310
    Abonnieren

    Nachrichtenüberblick: Kein weiterer Militärschlag gegen Iran; Atomabkommen mit dem Iran muss bestehen bleiben; Suche nach Absturzursache der ukrainischen Passagiermaschine im Iran; Schweinepest lässt Inflation in China steigen; Heißestes Jahr seit Wetteraufzeichnung; Justin Bieber an Borreliose erkrankt

    Sputnik präsentiert Ihnen in Kürze, was in der Nacht zum Donnerstag geschehen ist.

    Kein weiterer Militärschlag gegen Iran

    Trotz des iranischen Vergeltungsangriffs auf US-Truppen im Irak scheint die unmittelbare Gefahr eines neuen Krieges im Nahen Osten gebannt. US-Präsident Donald Trump kündigte bei einer Ansprache an die Nation zwar neue Wirtschaftssanktionen gegen den Iran an, aber keine weiteren Militärschläge. Trump sagte, bei den Raketenangriffen auf zwei Militärbasen im Irak seien weder Amerikaner noch Iraker getötet worden. Der Schaden an den angegriffenen Stützpunkten sei minimal gewesen.

    Atomabkommen mit dem Iran muss bestehen bleiben

    Verteidigungsministerin Kramp-Karrenbauer hat die Forderung von US-Präsident Donald Trump zurückgewiesen, Deutschland und andere Staaten sollten nicht länger am Atomabkommen mit dem Iran festhalten. Deutschland habe insbesondere gemeinsam mit Frankreich und Großbritannien immer gesagt, dass die Existenz dieses Abkommens ein Wert an sich sei, so die CDU-Vorsitzende im ZDF. Deswegen kämpfe man um diesen Wert und auch um diesen Vertrag.

    Suche nach Absturzursache der ukrainischen Passagiermaschine im Iran

    Nach dem Absturz einer ukrainischen Passagiermaschine im Iran mit mehr als 170 Toten geht die Suche nach der Ursache weiter. Nach Angaben des ukrainischen Präsidenten Selenski sollten Spezialisten aus Kiew in der Nacht zur Absturzstelle fliegen. Sie sollen demnach bei der Suche und Identifizierung von Passagieren der Boeing 737 helfen. Auch werden sie hinzugezogen, um die Leichen der Ukrainer zu überführen, sagte das Staatsoberhaupt. Auf seine Anweisung hin hatte die ukrainische Staatsanwaltschaft Ermittlungen eingeleitet.

    Schweinepest lässt Inflation in China steigen

    Die Afrikanische Schweinepest hat die Inflation in China im vergangenen Jahr stark ansteigen lassen. Die Verbraucherpreise legten 2019 um 2,9 Prozent zu, wie das Statistikamt heute in Peking berichtete. Der Anstieg gehe vor allem auf steigende Nahrungsmittelpreise zurück, die im Dezember um 17,4 Prozent zugelegt hätten. Die Schweinepreise hätten sich im vergangenen Monat mit einem Zuwachs von 97 Prozent weiter fast verdoppelt, berichtete das Statistikamt.

    Heißestes Jahr seit Wetteraufzeichnung

    2019 war für Australien das heißeste und trockenste Jahr seit Beginn der Wetteraufzeichnungen. Die nationale Durchschnittstemperatur lag 1,52 Grad über dem langjährigen Mittel, teilte das Amt für Wetterkunde heute in seinem neuen Klimabericht mit. Zudem habe Australien die bislang sechs heißesten gemessenen Tage mit Rekordtemperaturen von rund 42 Grad Celsius erlebt. Im vergangenen Jahr habe es auch rund 40 Prozent weniger Niederschlag als sonst gegeben. Das Amt betonte, der Zusammenhang zwischen der Entwicklung und den gewaltigen Bränden sei deutlich.

    Justin Bieber an Borreliose erkrankt

    Der kanadische Sänger Justin Bieber leidet nach eigenen Angaben an Lyme-Borreliose. Die von Zecken übertragene Infektionskrankheit sei vor kurzem bei ihm diagnostiziert worden, schrieb er auf Instagram. Auch mit dem Pfeiffer-Drüsenfieber habe er zu kämpfen gehabt, ergänzte der 25-Jährige. Er habe ein paar harte Jahre hinter sich, bekomme aber die richtige Behandlung. Er werde zurückkommen und besser sein denn je, versprach er.

    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Facebook kommentierenvia Sputnik kommentieren

    Zum Thema:

    US-Jäger nahe Iran kurz vor Abschuss ukrainischer Boeing gesichtet – Moskau
    Infos zu C-Waffen-Einsatz in Syrien gefälscht? Russland präsentiert der Uno Beweise
    Syrien, Auslandseinsätze, Libyen: Wie Kramp-Karrenbauer der eigenen Regierung in die Beine grätscht