16:03 23 Februar 2020
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    Bei einem Raketenangriff auf einen Militärstützpunkt in der Region Kidal des westafrikanischen Staates Mali sind am Donnerstag 20 Menschen, darunter 18 UN-Friedensstifter, verletzt worden. Das teilte die Agentur Reuters unter Verweis auf den Sprecher der UN-Mission zur Stabilisierung des Landes (Minusma), Olivier Saldago, mit.

    Laut der Meldung wurde die Militärbasis im Dorf Tessalit im Nordosten Malis, wo UN-Friedenstruppen sowie französische und malische Militärs stationiert sind, unter Beschuss genommen.

    Wie der Sprecher sagte, hätten sechs Friedensoldaten ernsthafte Verletzungen erlitten. Derweil hat sich keine der bewaffneten Gruppen zu dem Angriff bekannt.

    Kidal wird seit 2012 von Tuareg-Rebellen kontrolliert. Es kommt immer wieder zu Zusammenstößen zwischen bewaffneten Gruppen und der malischen Regierung.

    Minusma-Mission

    Die Multidimensionale Integrierte Stabilisierungsmission (Minusma) der Vereinten Nationen in Mali wurde 2013 durch den UN-Sicherheitsrat ins Leben gerufen. Die Mission soll den im Jahr 2013 geschlossenen Waffenstillstand zwischen der malischen Regierung und den Tuareg-Rebellen sichern, die Zivilbevölkerung schützen und zur Stabilisierung der vom Konflikt betroffenen Gebiete beitragen.

    Die Minusma-Mission in Mali verfügt über mehr als 13.000 Soldaten.

    ns/ae

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    Tags:
    Minusma, Reuters, Verletzte, Raketenangriff, Friedenstruppen, Mali