11:44 08 August 2020
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    Nachrichtenüberblick: Keine eigenmächtige Militäraktion Trumps; Kanada geht von Abschuss des ukrainischen Flugzeuges aus; Türkei will Schulen in Deutschland gründen; Japan will nach Frau von Ex-Automanager Ghosn fahnden lassen; Kein Ende der Krise in Australien

    Sputnik präsentiert Ihnen in Kürze, was in der Nacht zum Freitag geschehen ist.

    Keine eigenmächtige Militäraktion Trumps

    Das Repräsentantenhaus hat eine Resolution verabschiedet, mit der ein eigenmächtiges militärisches Vorgehen von US-Präsident Donald Trump gegen den Iran verhindert werden soll. Mit ihrer Mehrheit in der Kammer stimmten die Demokraten für einen entsprechenden Beschluss, der den Republikaner Trump zur Einbeziehung des Parlaments zwingen soll. In der Resolution heißt es unter anderem, der Präsident dürfe US-Truppen nicht ohne ausdrückliche Bewilligung durch den Kongress im oder gegen den Iran einsetzen.

    Kanada geht von Abschuss des ukrainischem Flugzeuges aus

    Nach dem Absturz einer ukrainischen Passagiermaschine bei Teheran geht die kanadische Regierung von einem Abschuss durch den Iran aus. Das sagte Ministerpräsident Justin Trudeau in einer TV-Ansprache. Der Abschuss könne durchaus versehentlich geschehen sein. Der Iran will indes neben Experten aus der Ukraine auch Boeing-Fachleute aus den USA, Kanada und Frankreich an den Untersuchungen zur Absturzursache der ukrainischen Passagiermaschine bei Teheran beteiligen.

    Türkei will Schulen in Deutschland gründen

    Die Bundesregierung und die Türkei verhandeln einem Zeitungsbericht zufolge über ein Abkommen, das der Türkei die Gründung von Schulen in Deutschland ermöglichen soll. Das Abkommen solle den rechtlichen Rahmen für die Einrichtung von drei Schulen regeln – analog zu den drei deutschen Auslandsschulen in Ankara, Istanbul und Izmir, berichtet die „Süddeutsche Zeitung“. Als Standorte für die türkischen Schulen seien Berlin, Köln und Frankfurt am Main im Gespräch, wo jeweils viele türkische und türkischstämmige Menschen leben.

    Japan will nach Frau von Ex-Automanager Ghosn fahnden lassen

    Japan hat sich einem Medienbericht zufolge mit einem Fahndungsersuch gegen die Frau des in den Libanon geflüchteten Ex-Automanagers Carlos Ghosn an die internationale Polizeibehörde Interpol gewandt. Das berichtete die japanische Nachrichtenagentur Kyodo heute unter Berufung auf informierte Kreise. Interpol hatte zuvor selbst einen Fahndungsaufruf gegen Ghosn herausgegeben. Japan ersuchte zudem, den 65-Jährigen verhaften zu lassen. Der Libanon verhängte unterdessen eine Ausreisesperre gegen Ghosn.

    Kein Ende der Krise in Australien

    Durch eine erneute Hitzewelle und starken Wind drohen die ohnehin verheerenden Buschfeuer in Australien noch einmal angefacht zu werden. Premierminister Scott Morrison sagte, in den östlichen Bundesstaaten werde ein schwieriger Tag erwartet. Man sei weit entfernt vom Ende der Krise und dieser Katastrophe. Vorhergesagt wurden Höchsttemperaturen von 40 Grad und mehr, dazu wurde Wind mit Geschwindigkeiten von 90 Stundenkilometern erwartet. Betroffen davon sollen vor allem ländliche Gebiete sein.

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