19:00 25 Januar 2020
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    In zwei von vier Fällen hat sich in Dortmund der Verdacht auf Fliegerbomben aus dem Zweiten Weltkrieg bestätigt. Wie die Stadt auf Twitter mitteilte, wurden die Sprengkörper noch am Sonntag entschärft. Für diesen Zweck wurde am Morgen eine aufwendige Evakuierung in einem dicht besiedelten Wohngebiet ausgeführt.

    Insgesamt mussten rund 14.000 Menschen ihre Wohnungen verlassen. Aus Sicht des Dortmunder Ordnungsamts verliefen die Evakuierungsmaßnahmen gut, erfuhr eine Reporterin der Deutschen Presse-Agentur vor Ort.

    ​Viele Menschen seien schon gar nicht mehr zuhause gewesen. Die Fliegerbomben lagen in der Nähe von zwei Krankenhäusern. Am Samstag wurden deswegen bereits Patienten mit Krankenwagen in andere Kliniken verlegt.

    ​Der Hauptbahnhof der Stadt wurde zeitweise komplett gesperrt. Fernverkehr wurde umgeleitet, auch im Nahverkehr gab es Störungen.

     

    Vier „Bombenverdachtspunkte”

    Insgesamt hatte es vier „Bombenverdachtspunkte” gegeben. Um alle vier Punkte wurde ein Radius von 500 Metern zur Evakuierung gezogen, was einem Blindgänger von 500 kg entspricht.

    Später wurde bekanntgegeben, dass zwei der Bombenverdachtspunkte sich bestätigt haben, d.h. zwei Kampfmittel mussten entschärft werden. Die zwei weiteren Verdachtspunkte hätten sich als negativ herausgestellt, d.h. an diesen Punkten wurden keine Kampfmittel gefunden, teilte die Stadt Dortmund in ihrem Twitter mit.

    ​Zuvor hatte es im Bereich des Dortmunder Klinikviertels Untersuchungen zur Kampfmittelbeseitigung gegeben. Bei den Untersuchungen wurden sogenannte Anomalien festgestellt, die auf mögliche Bombenblindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg hinweisen.

    Entschärfung erfolgreich – Anwohner können zurück

    Am Sonntagabend wurde die Entschärfung dann erfolgreich ausgeführt. Beide Fliegerbomben konnten unschädlich gemacht werden.

    Kuze Zeit danach wurde die Sperrung weitgehend aufgehoben, sodass die Anwohner in ihre Häuser zurückkehren konnten.

    ng/dpa

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    Entschärfung, Bombendrohung, Bomben, Zweiter Weltkrieg, Weltkrieg