06:35 07 April 2020
SNA Radio
    Panorama
    Zum Kurzlink
    1373
    Abonnieren

    Die Menschen haben die von Buschbränden betroffenen kleinen Wallaby-Kängurus nicht im Stich gelassen. Um sie mit Nahrung zu versorgen, warfen die Helfer Karotten und Süßkartoffeln direkt aus der Luft über den ausgebrannten Territorien ab. Das teilte der australische Umweltminister Matt Kean via Twitter mit.

    „Operation „Rock Wallaby“ – Mitarbeiter der Nationalparkes haben Tausende Kilogramm Lebensmittel (hauptsächlich Süßkartoffeln und Karotten) für unsere Kolonien von Bürstenschwanz-Felskängurus in ganz New South Wales abgeworfen“, schrieb Kean.

    ​Doch viele Internet-User waren von der Initiative nicht besonders begeistert – sie zweifeln an, dass die Tiere in den ausgebrannten Gebieten regelmäßig auf diese Weise gefüttert werden.

    ​„Das ist eine wirtschaftlich sehr aufwändige Entscheidung. Wie viele Monate wollen sie damit fortfahren? Oder ist das eine einmalige Aktion für Fotos? Wenn nicht, dann bitte jede Woche Bilder publizieren, damit wir es wissen“, schrieb ein Ökoaktivist als Reaktion auf den Beitrag des Ministers.

    ​Seit Monaten wüten vor allem im Südosten Australiens heftige Buschbrände. Sieben der acht Bundesländer sind in Brand. Einwohner, freiwillige Helfer und Rettungskräfte versuchen die Tiere zu retten, doch das Ausmaß der Feuer ist erschreckend groß. Bislang sind 28 Menschen ums Leben gekommen, darunter vier Feuerwehrleute. Laut einer Expertenschätzung kamen mindestens eine Milliarde Säugetiere, Reptilien und Vögel bei den Bränden ums Leben.

    om/sb

    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Sputnik kommentierenvia Facebook kommentieren

    Zum Thema:

    Beendet Putin mit Angebot an USA und Saudi-Arabien Öl-Preis-Krieg? – Experte
    Für Fertigbau von Nord Stream 2 geeignet: „Akademik Cherskiy“ nähert sich Europa
    „Tödliche Konsequenzen“ – Gysi kritisiert Handeln der EU-Staaten als „beschämend“
    Tags:
    Karotten, Kängurus, Nahrungsmittel, Tiere, Buschbrände, Australien