09:03 04 Juli 2020
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    In Berlin hat am Montag die erste Modewoche des Jahres begonnen. Vier südafrikanische Designer (Clive Rundle, Floyd Avenue, Rich Mnisi und Viviers) eröffneten die Show-Parade und zeigten viel Ungewohntes wie zum Beispiel farbige Drucke und auffälligen Schmuck.

    Unter den Gästen seien das südafrikanische Model Candice Swanepoel, „GNTM“-Gewinnerin Stefanie Giesinger, US-Schauspielerin Katie Holmes, Ex-Fußballer Bastian Schweinsteiger und seine Frau Ana Ivanovic gewesen.

    Der Designer Mnisi (28) aus Johannesburg zeigte zum Auftakt etwa knallbunte Anzüge. Für ihn sei wichtig, ehrliche Designs zu kreieren, die auch zeigen, wo er herkomme. Er wolle auch dazu beitragen, dass in seiner Heimat neue Jobs entstehen. Nach seiner Ansicht könnte man jetzt mit alten Vorstellungen von Afrika brechen und den Kontinent neu, auch durch die Mode, kennenlernen.

    Im Vergleich zu Europa sei die Modeindustrie in Afrika noch klein. Es bestehe aber ein großes Potenzial, denn Afrika sei der jüngste Kontinent der Welt. Zwei Drittel aller Menschen dort seien jünger als 35. Und diese Zahl werde weiter wachsen. Eine große Herausforderung seien meistens die Preise. Denn es gebe dort kaum heimische Textilindustrie, weshalb das Importieren zu hohen Kosten führe.

    Die Fashion Week in Berlin ist eine Chance für Designer, ihren Stil in Europa zu zeigen. Mehr als 50 internationale und junge Labels stellen dort ihre Kollektionen für den kommenden Herbst und Winter vor.

    aa/mt/sna

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    Tags:
    Eröffnung, Show, Südafrika, Berlin Fashion Week, Designer, Mode