04:57 18 Februar 2020
SNA Radio
    Panorama
    Zum Kurzlink
    22131
    Abonnieren

    Nahe der spanischen Stadt Tarragona soll es zu einer heftigen Explosion in einem Chemiewerk gekommen sein. Danach ist auf dem Gelände des Werks Feuer ausgebrochen. Die katalanische Zivilschutzbehörde hat bereits offizielle Warnungen an die Anwohner mehrerer Städte ausgesprochen.

    Demnach sollten die Anwohner der Region innerhalb von Gebäuden bleiben und Fenster und Türen schließen, da man im Moment die Gefahr der freigesetzten Chemikalien noch nicht eindeutig festlegen könne.

    Konkret seien die Anwohner der Städte Tarragona, Salou, Vilaseca, Reus, Constanti, El Morell und La Canonja betroffen.

    Zugleich fügt die Behörde hinzu: „Es gibt keine Hinweise auf eine giftige Wolke.”

    ​In den sozialen Netzwerken sind bereits zahlreiche Fotos und Videos eines großen Brandes veröffentlicht worden.

    ​​Das Ausmaß des Unfalls werde noch geklärt.

    Es handelt sich anscheinend um ein Werk des deutschen Chemiekonzerns BASF.

    Spanische Medien berichten derzeit, dass mindestens vier Personen verletzt wurden, eine davon schwer. Auch soll es mindestens ein Todesopfer geben. Die Feuerwehr ist mit einem Großaufgebot vor Ort.

    ​Was genau die Explosion verursacht hat, ist noch unklar. Laut Medienberichten könnte es zu einem Unfall mit den Chemikalien gekommen sein, die einen Feuerausbruch provoziert hätten.

    Der Zugverkehr zwischen Tarragona und dem benachbarten Port Aventura wurde zunächst ausgesetzt. Auch mehrere Straßen sind gesperrt.

    ng/mt/Reuters/sna

    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Sputnik kommentierenvia Facebook kommentieren

    Zum Thema:

    „Wolkenkratzer aus Schädeln“: Russischer Botschafter in Ankara klagt über Drohungen
    12-Punkte-Plan für die Ukraine – der Skandal von München, den keiner mitbekam
    Bildretusche aus Platzmangel? – MDR muss sich für Veränderung von Demo-Foto rechtfertigen
    Syrische Armee wird Aleppo und Idlib weiterhin befreien – Assad
    Tags:
    Chemiefabrik, Chemie, BASF, Spanien, Katalonien