06:21 24 Januar 2020
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    In Indonesien sind nach Angaben der Naturschützer zwei nicht bewohnte Inseln unter Wasser verschwunden. Schuld ist vermutlich der Klimawandel.

    Die Kleininseln Betet und Gundul seien wegen des Anstiegs des Meeresspiegels überflutet worden, der durch den Klimawandel verursacht worden sei, berichtet die Zeitung „Jakarta Post“ am Donnerstag unter Verweis auf die indonesische Umweltschutzorganisation Walhi.

    Die beiden Inseln, die zur Provinz Sumatera Selatan im Südosten der indonesischen Insel Sumatra gehören, stünden jetzt ein bis drei Meter unter Wasser. Betet sei Teil des Nationalparkes Berbak-Sembilang.

    Nach Angaben der örtlichen Umweltschützer könnten vier weitere indonesische Inseln bald von der Landkarte verschwinden, sollten keine Schritte gegen den Anstieg des Meeresspiegels unternommen werden.

    Dutzende Städte laut Forschern bedroht

    2018 hatten Forscher an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel gewarnt, dass Dutzende weltberühmte Städte wegen der Klimaerwärmung und der Erosion des Meeresbodens zum Jahr 2100 unter Wasser verschwinden könnten.

    Laut einer in der Fachzeitschrift „Nature“ veröffentlichten Studie könnten 49 bekannteste Städte im Mittelmeerraum, die auf der Liste des UNESCO-Weltkulturerbes stehen, komplett überflutet werden. Bedroht sind demnach Istanbul, Korfu, Ephesos, Paphos, Syrakus, Rhodos, Sibenik, Venedig und weitere andere Städte mit wichtigen Architektur- und Kulturdenkmälern.

    leo/ip

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    Tags:
    Wasser, Insel, Klimawandel, Indonesien