20:21 28 März 2020
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    Vor genau 1850 Jahren wurde die Porta Nigra - das Stadttor von Augusta Treverorum, dem heutigen Trier, - von den Römern errichtet. Jedes Jahr zieht das „Schwarze Tor“ als Wahrzeichen der Stadt an der Mosel unzählige Touristen aus aller Welt an.

    „Es ist das am besten erhaltene römische Stadttor nördlich der Alpen“, sagte der wissenschaftliche Referent für Römerbauten bei der Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz, Karl-Uwe Mahler. Das Tor gehörte zu einer 6,4 Kilometer langen Stadtmauer, die die Römer bauten - und die insgesamt 284 Hektar einschloss.

    ​Zum Jubiläum zeigt das Rheinische Landesmuseum Trier in Kooperation mit dem Südwestrundfunk (SWR) in dessen Trierer Studio ab dem 23. Januar Ansichten der Porta Nigra aus drei Jahrhunderten. Laut der Kuratorin Anne Kurtze seien hierfür rund ein Dutzend Aquarelle, Lithographien und Grafiken aus dem 18. bis 20. Jahrhundert aus der Museumssammlung ausgesucht worden.

    ​Die Porta Nigra verdankt ihre Erhaltung dem Heiligen Simeon, der nach einer Pilgerreise ins Heilige Land 1028 als Einsiedler in einem Turm des Tors lebte. Anschließend wurde zu seinen Ehren eine Kirche über und um das Tor herum gebaut. Sie wurde erst Anfang des 19. Jahrhunderts auf Anweisung Napoleons wieder abgebaut, so dass die ursprüngliche Porta Nigra wieder zum Vorschein kam.

    ​ls/dpa/sb

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