11:55 19 Februar 2020
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    Im Südosten Brasiliens sind bei heftigen Regenfällen sechs Menschen ums Leben gekommen. Das gab die Feuerwehr des Landes auf Twitter bekannt.

    Das Unwetter suchte laut Medienberichten Regionen des Bundesstaates Espírito Santo am Freitag heim. In den letzten 24 Stunden regnete es so viel wie sonst während des gesamten Monats, gab das brasilianische Nachrichtenportal G1 bekannt.

    Heftiger Regen ließ demnach den Iconha-Fluss im Bundesstaat um rund vier Meter ansteigen. Die Fluten rissen Autos mit und brachten Bäume, Strommasten und Mauern zu Fall. Einige Häuser stürzten ein.

    Meistbetroffene Siedlungen erklären Notstand

    Drei der Todesfälle wurden in der Gemeinde Iconha dokumentiert, drei weitere in der Kleinstadt Alfredo Chaves, so das Portal. Diese zwei Ortschaften erklärten den Notstand, um Zugriff auf Hilfsmittel der Regional- und Bundesregierung zu erhalten. Alfredo Chaves, Iconha sowie noch eine Gemeinde – Vargem Alta – sollen am meisten von der Naturkatastrophe betroffen worden sein.

    Hunderte verlassen ihre Häuser

    Im Süden des Staates Espírito Santo mussten 220 Menschen wegen der sintflutartigen Regenfälle ihre Häuser verlassen, schreibt „A Gazeta“ unter Verweis auf die Katastrophenschutzbehörde. 178 Menschen sollen obdachlos geworden sein.

    Die Zerstörungen sind G1 zufolge so stark, dass es Feuerwehrleuten schwer falle, die genaue Anzahl der Vermissten zu bestimmen.

    mo/mt/dpa

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