04:34 02 Juni 2020
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    Acht Jahre sind seit der Nuklearkatastrophe im japanischen Atomkraftwerk Fukushima vergangen, doch die Folgen sind immer noch zu beobachten – der Zolldienst der russischen Fernoststadt Wladiwostok hat in dieser Woche an Bord eines japanischen Schiffes ein radioaktives Auto entdeckt.

    Laut dem Zolldienst wurde ein radioaktives Auto aus Japan zuletzt im Juni 2017 gefunden. Insgesamt registrierte die Behörde seit April 2011 bis Juni 2017 mehr als 800 radioaktive Wagen.

    „Im Laufe der drei vergangenen Jahre wurden keine radioaktiven Autos mehr entdeckt. Der letzte Fall zeigt, dass die Folgen der Havarie noch nicht ganz verschwunden sind“, hieß es in der Pressemitteilung des Zolldienstes.

    Zollbeamte hatten bei einem Toyota Prius Hybrid Betastrahlung festgestellt. Das Auto wird nach Japan zurückgeschickt.

    Zu der Havarie im AKW Fukushima war es im März 2011 gekommen. Nach einem Erdbeben und einem darauffolgenden Tsunami wurden im AKW vier der insgesamt sechs Reaktoren überschwemmt. Es kam zu einem Ausfall des Kühlsystems, Explosionen und einer dreifachen Kernschmelze im Reaktor.

    Große Mengen Radioaktivität gelangten in die Luft und ins Meer. Nach dem Reaktorunglück waren Zehntausende Einwohner wegen der austretenden Strahlung aus den betroffenen Gebieten evakuiert worden.

    om/sb

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    Tags:
    Radioaktivität, Auto, Strahlung, Wladiwostok, Russland, Japan