20:05 03 Juni 2020
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    Im Teich vor dem Haus eines reichen Thailänders sind Hunderte menschliche Knochen gefunden worden. Dies berichtet die Zeitung „Bangkok Post“.

    Im Teich auf dem Grundstück des Mannes wurden Medienberichten zufolge knapp 300 menschliche Knochen entdeckt. Der gruselige Fund wurde nahe dem Haus des 40-Jährigen Apichai Ongwisit gemacht. Der Mann wurde Anfang Januar festgenommen. Ihm wird der Mord an einer Frau vorgeworfen.

    22-Jährige tot

    Im Sommer 2019 war die 22 Jahre alte Warinthorn Chaiyachet verschwunden. Der Mann wurde nach der Entdeckung ihrer Überreste verhaftet.

    Er bekannte sich schuldig. Medienberichten zufolge soll der drogensüchtige Mann sexuelle Beziehungen zu der Frau gehabt haben. Danach habe er sich in sie verliebt. Laut Medien soll er sie gezwungen haben, in einem Blechsarg zu schlafen, den er abschloss, damit die Frau ihn nicht verlassen konnte. Als er diesen wieder öffnete, entdeckte er, dass sie erstickt war. Die Leiche soll auf dem Grundstück versteckt worden sein. 

    Weiteres Todesopfer

    Am 17. Januar berichtete die Zeitung „Bangkok Post“, dass die Polizei nach dem Erhalt von Informationen eines Zeugen das Skelett eines Menschen in dem Teich gefunden hatte, das in Kleidung und Betttücher eingepackt war. Das Skelett wurde mit einem massiven Metallgegenstand und Hanteln unter Wasser gehalten.

    Geld für Fund

    Der Augenzeuge teilte unter anderem mit, dass er Ongwisit gekannt habe und vor zwei Jahren in seinem Haus gewesen sei, wo sie zusammen Drogen genommen hätten. Ongwisit teilte seinem Bekannten demnach mit, dass im Teich vor dem Haus zwei Leichen lägen. Es sei unmöglich gewesen, diese zu finden. Schließlich habe er 5000 Baht (etwa 150 Euro) für den Fund jeder Leiche angeboten. Der Bekannte soll den Vorschlag akzeptiert und danach einen Schädel gefunden haben. Anstatt ihm das versprochene Geld zu geben, begann der Hausbesitzer zu schießen. Sein Bekannter konnte fliehen.

    Die Behörden setzen Medienberichten zufolge ihre Suchoperationen fort.

    Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm

    Apichai Ongwisit ist der Sohn des Unternehmers Chalermchai Ongwisit, der einen Markt in Bangkok besessen hatte. Im Jahre 1983 wurde der Vater festgenommen. Ihm wurde vorgeworfen, eine 15-Jährige ermordet und zerstückelt zu haben. Den Mord soll er mit seiner Frau und der Mutter von Apichai geplant haben. Der Vater wurde Medien zufolge später erschossen. Die Mutter und ihre Tochter seien ins Ausland geflohen.

    ak/sb/

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    Tags:
    Bangkok, Teich, Leichen, Skelett, Schädel, Sohn, Vater, Mord, Polizei, Thailand