23:29 22 Februar 2020
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    Die Zahl der Todesopfer hat sich nach dem schweren Erdbeben in der Osttürkei auf 22 erhöht. Zudem sollen Hunderte Menschen verletzt worden sein, wie Innenminister Süleyman Soylu am Samstag mitteilte.

    Nach Angaben der Katastrophenschutzbehörde Afad ereignete sich das Erdbeben der Stärke 6,8 auf der Richterskala am Freitagabend in der Stadt Sivrice in der Provinz Elazig. Das Epizentrum lag in 6,7 Kilometern Tiefe. Auch in den benachbarten Regionen seien mehrere Nachbeben gemeldet worden.

    ​Die Erdstöße haben schwere Schäden angerichtet. Mehrere Gebäude stürzten ein, viele Einwohner waren gezwungen, ihre Häuser zu verlassen. Behörden gingen davon aus, dass noch immer 22 Menschen von den Trümmern verschüttet seien, so Soylu. Insgesamt seien 382 Menschen in Krankenhäusern behandelt worden, 34 von ihnen auf Intensivstationen, sagte Gesundheitsminister Fahrettin Koca.

    Rettungseinsätze nach dem Erdbeben in der Osttürkei - Video

    Zuvor hatte die Katastrophenschutzbehörde Afad berichtet, mehr als 1000 Menschen hätten nach dem Beben Krankenhäuser aufgesucht. Bisher seien 39 Verschüttete gerettet worden, sagte Soylu. Nach Angaben des TV-Senders CNN Türk sind mindestens zwei Kinder darunter. Wie der Staatssender TRT berichtete, konnte auch eine Schwangere lebend befreit werden.

    ​Laut der Katastrophenschutzbehörde sind im Notstandsgebiet 493 Rettungsteams aus 28 türkischen Provinzen im Einsatz. 1689 Zelte, 1656 Betten und 9200 Decken seien in die Erdbebenzone gebracht worden. 

    • Erdbeben in der türkischen Provinz Elazig (24.01.2020)
      Erdbeben in der türkischen Provinz Elazig (24.01.2020)
      © Sputnik / Sertaç Kayar
    • Erdbeben in der türkischen Provinz Elazig (24.01.2020)
      Erdbeben in der türkischen Provinz Elazig (24.01.2020)
      © Sputnik / Sertaç Kayar
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    © Sputnik / Sertaç Kayar
    Erdbeben in der türkischen Provinz Elazig (24.01.2020)

    Wie der türkische Präsident, Recep Tayyip Erdogan, sagte, ergreifen die entsprechenden Behörden alle für die Beseitigung der Erdbebenfolgen nötigen Maßnahmen. Erdogan verfolgt nach seinen eigenen Worten persönlich die Situation.

    ns/ae

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    Tags:
    Recep Tayyip Erdogan, Zahl, Todesopfer, Erdbeben, Agentur Anadolu, Türkei