19:10 24 Oktober 2020
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    US-Außenminister Mike Pompeo soll nach einem Interview mit dem Hörfunknetz NPR in einem persönlichen Gespräch seiner Verärgerung über die Fragen der Journalistin Mary Louise Kelly zur US-Politik gegenüber der Ukraine deutlich Raum gegeben haben. Dies geht aus einer Mitteilung hervor, die auf der Webseite von NPR veröffentlicht wurde.

    Bereits während des Interviews betonte Pompeo, er habe sich zu dem Gespräch bereit erklärt, um die US-Politik gegenüber dem Iran zu besprechen.

    Laut Kelly bat er sie nach dem Interview um ein Gespräch, bei dem er sie „ungefähr so lange anschrie wie das Interview selbst gedauert hat“. Der Minister sei „nicht glücklich“ darüber gewesen, über die Ukraine befragt worden zu sein, so Kelly.

    Dabei habe der US-Außenminister wiederholt Schimpfwörter benutzt:

    „Er fragte: ‚Glauben Sie, dass sich die Amerikaner für die Ukraine interessieren?‘ Er benutzte das F-Wort in diesem Satz sowie in vielen anderen Sätzen“.

    Anschließend habe Pompeo gefragt, ob die Journalistin die Ukraine auf einer Karte finden könnte. „Ich sagte ja, und er rief nach Helfern, die uns eine Weltkarte ohne Beschriftung bringen sollten. Ich zeigte auf die Ukraine. Er legte die Karte weg“, so Kelly weiter.

    Das Außenministerium habe auf eine Aufforderung zur Stellungnahme bislang nicht reagiert, hieß es.

    asch/ae

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    Schimpfwörter, beschimpfen, Interview, Politik, Iran, Michael Pompeo, Mike Pompeo, Ukraine, USA