22:43 24 Februar 2020
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    Auf dem Gelände für das geplante Werk des US-amerikanischen Elektroautoherstellers Tesla in Grünheide in Brandenburg nahe Berlin sind am Sonntag sieben Weltkriegsbomben gesprengt worden.

    Wie ein Sprecher des Lagedienstes des Brandenburger Polizeipräsidiums sagte, sei alles problemlos verlaufen.

    Um die Fundorte sei ein etwa 600 Meter großer Sperrkreis gezogen worden. Auf dem etwa 300 Hektar großen Gelände sollen ab dem kommenden Jahr Tesla-Elektroautos gebaut werden.

    Die Sprengung der Blindgänger habe auf der Autobahn 10 und der Landstraße 38 zu Sperrungen und Verzögerungen geführt. Die Autobahn 10 war während der Sprengung zwischen Freienbrink und Erkner kurzzeitig gesperrt und ist für den Verkehr wieder freigegeben. Auch die Landstraße 38 war während der Entschärfung nicht befahrbar. Weder auf der Autobahn noch auf der Landstraße kam es zu größeren Behinderungen.

    Sieben Bomben auf Tesla-Gelände gefunden

    Am Freitag wurden nach Angaben des Brandenburger Innenministeriums rund 85 Kilo Kampfmittel aus dem Zweiten Weltkrieg in dem Waldstück in Grünheide, in dem der Autohersteller Tesla ab nächstem Jahr Elektroautos bauen will, gefunden.

    Giga-Fabrik von Tesla in Grünheide

    Zuvor  hatte Tesla und das Bundesland Brandenburg dem Kaufvertrag für das rund 300 Hektar große Grundstück südöstlich von Berlin zugestimmt. Derzeit sieht der Vertrag einen Kaufpreis von 40,91 Millionen Euro vor.

    Das Unternehmen will im brandenburgischen Grünheide nach bisherigen Erkenntnissen 500.000 E-Autos pro Jahr für den Export nach ganz Europa bauen und ist bereit, mehrere Milliarden Euro dafür zu investieren. Mindestens 6000 Arbeitsplätze sollen in dem Werk entstehen, weitere 4000 Jobs könnten im Zuge einer Erweiterung dazukommen.

    ns/ae/dpa

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    Tags:
    Tesla, Sprengung, Bomben, Zweiter Weltkrieg, Deutschland