10:24 20 Februar 2020
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    Im Norden Griechenlands ist am frühen Montagmorgen ein Lastwagen mit illegalen Migranten umgestürzt. Alle 14 Passagiere erlitten dabei Verletzungen, wie die Athener Nachrichtenagentur AMNA meldet.

    Der Unfall erfolgte um 02:00 Uhr Ortszeit (01:00 Uhr MEZ) auf der Autostraße Thessaloniki – Kavala. Im Fahrzeug befanden sich elf Männer, eine Frau und zwei Teenager, die in dem an der Grenze zur Türkei gelegenen Regionalbezirk Evros eingestiegen waren.

    Der Fahrer ignorierte die Forderung der Polizei, anzuhalten, und versuchte, mit hoher Geschwindigkeit zu entkommen. Der 22-Jährige verlor schließlich die Kontrolle über das Fahrzeug. Dieses kam von der Straße ab und stürzte um.

    Nach Polizeiangaben sollen die Migranten aus Syrien kommen. Acht von ihnen, darunter die Teenager, wurden in einem Krankenhaus ärztlich behandelt und dann entlassen. Sechs weitere und der Fahrer blieben zur stationären Behandlung im Krankenhaus.

    Jedes Jahr kommen Tausende Migranten und Flüchtlinge aus der benachbarten Türkei nach Griechenland. Die meisten werden auf dem Seeweg zu den griechischen Inseln befördert, andere überqueren die Landgrenze. Dann gelangen sie mit Hilfe von Schleppern nach Griechenland (weiter ins Landesinnere).

    ls/mt

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    Tags:
    Syrien, Polizei, Türkei, Griechenland