15:17 04 April 2020
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    Die US Geological Survey (USGS) hat am Dienstagabend ein starkes Erdbeben der Stärke 7,7 in der Meerenge zwischen Jamaika und Kuba gemeldet. Für Jamaika, Kuba und die Kaimaninseln wurde zeitweise eine Tsunami-Warnung herausgegeben.

    Das Epizentrum des Erdbebens soll in einer Tiefe von 10 Kilometern, 117 Kilometer nordwestlich von Lucea, Jamaika, gelegen haben. Es wurde ursprünglich als 7,3-Magnitude gemeldet, aber schnell auf 7,7-Magnitude erhöht.

    Das Internationale Tsunami-Informationszentrum hatte zeitweise eine Tsunami-Warnung für die umliegenden Gebiete Jamaikas, Kubas, Belizes, Honduras und der Kaimaninseln mit einer potenziellen Höhe von einem Meter herausgegeben.

    Die Cayman Islands Disaster Management Agency hatte die Bevölkerung in Küsten- und Tieflandgebieten vorsorglich gewarnt, sich in Höhen zu evakuieren.

    ​​​Einwohner der jamaikanischen Hauptstadt Kingston auf der anderen Seite der Insel berichteten auf der Website des European-Mediterranean Seismological Centre (EMSC) von einem starken Beben, das zwischen 30 und 40 Sekunden anhielt.

    Das Beben war angeblich bis zur mexikanischen Küste zu spüren.

    ​In sozialen Netzwerken sind derzeit erste Videos vom Erdbeben veröffentlicht worden.

    ​Die Flüge zu mehreren Flughäfen in der Region wurden kurzzeitig ausgesetzt, weil die Start- und Landebahnen auf Beschädigungen überprüft werden mussten. Später wurden die Flüge wieder aufgenommen.

    Das heutige Erdbeben ist eines der stärksten, die Jamaika jemals getroffen haben, möglicherweise das stärkste, das es je gab. Zu den zerstörerischen Beben der Vergangenheit gehörten das tödliche Beben von 1907, das Kingston traf (geschätzte Stärke 6,5), und das katastrophale Beben von 1692, das die Altstadt von Kingston überflutete, bei dem es sich vermutlich um ein Beben der Stärke 7,5 handelte.

    ng/mt/sna

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    Tags:
    Tsunami-Warnung, Tsunami-Alarm, Tsunami, US-Erdbebenwarte USGS, Erdbeben