03:13 06 Dezember 2020
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    Die Korrespondentin des russischen Senders RT, Wafa Shabrouney, hat in der syrischen Provinz Idlib eine schwere Verletzung erlitten.

    „Die Gruppe hatte Aufnahmen von Waffenlagern gemacht, die nach dem Rückzug der Milizen aus der Stadt Maarat al-Numan geblieben sind. Nach vorläufigen Angaben explodierte ein Geschoss“, heißt es auf dem Telegram-Kanal des RT.

    Wie der Fahrer der Gruppe mitteilte, sei die Journalistin am Leben, sie sei aus dem Krankenhaus von Chan-Scheichun in die medizinische Einrichtung der Stadt Hama gebracht worden.

    „Beten Sie für unsere Journalistin Wafa Shabrouney, die sich nach der Verletzung bei Idlib zurzeit im Krankenhaus in einem schweren Zustand befindet. Alle tun alles Mögliche, um sie zu retten“, schrieb die Sputnik- und RT-Chefin, Margarita Simonjan, auf ihrem Telegram-Kanal.

    Heute haben die syrischen Regierungstruppen eine der größten Hochburgen der Terrorformationen im Süden der Provinz Idlib – einschließlich der Stadt Maarat al-Numan – vernichtet. Die Stadt besitzt eine strategische Bedeutung, da  sie an einer Verkehrsentflechtung der staatlichen Autobahn Hama - Aleppo liegt und eine der größten Hochburgen der Terroristen im Süden der Provinz Idlib gewesen war.

    Der bewaffnete Konflikt in Syrien dauert seit 2011. Ende 2017 war der Sieg über die Terrorvereinigung „IS“* in Syrien und im Irak verkündet worden. In einzelnen Gebieten dieser Länder werden Säuberungen gegen die Milizen weitergeführt. Aktuell rücken die politische Regelung, der Wiederaufbau Syriens und die Rückkehr der Flüchtlinge in den Vordergrund.

    *Terrorvereinigung, in Russland und Deutschland verboten

    ek/mt/sna

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    Margarita Simonjan, Rossiya Segodnya, Aleppo, Hama, Rückzug, Idlib, Syrien, Chan Scheichun