15:51 29 November 2020
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    Eine Krankenschwester der Uniklinik Ulm wird versuchter Totschlag an fünf Säuglingen vorgeworfen. Laut der Staatsanwaltschaft der Stadt soll sie fünf Frühgeborenen ohne jegliche medizinische Notwendigkeit Morphium verabreicht haben.

    Nach den Angaben der Klinik litten in den frühen Morgenstunden des 20. Dezember 2019 fünf in einem Zimmer untergebrachte Frühgeborene fast zeitgleich an lebensbedrohlichen Atemproblemen. Zunächst wurde eine Infektion vermutet, doch eine Expertise der Urinproben aller Kinder stellte Rückstände von Betäubungsmittel Morphin fest.

    Dank des sofortigen Eingreifens des Krankenhauspersonals sei dies aber nach ärztlicher Einschätzung für die Kinder weitgehend folgenlos geblieben, teilte die Klinik mit.

    Die Ermittler fanden bei den Durchsuchungen im Spind einer Schwester eine Spritze mit Muttermilch, die Morphin enthielt. Gegen die Frau wurde Haftbefehl wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung und des versuchten Totschlags in fünf Fällen beantragt.

    Zu den Motiven gibt es zunächst keine Erkenntnisse.

    om/sb

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    Tags:
    Krankenschwester, Klinik, Deutschland, Babys, Morphin, Vergiftung