06:11 29 September 2020
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    Coronavirus auf dem Vormarsch: Chronologie der Ausbreitung (116)
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    In Bayern hat sich eine weitere Person mit dem Coronavirus infiziert. Damit beläuft sich die Zahl der gemeldeten Fälle mittlerweile auf fünf. Dies teilt das bayrische Staatsministerium für Gesundheit und Pflege mit.

    Am 27. Januar 2020 wurde demnach ein Coronavirus-Fall in Bayern bestätigt.

    „Insgesamt beläuft sich die Zahl der gemeldeten Fälle in Bayern auf 5 (Stand: 30. Januar 2020, 22:05 Uhr). Alle Betroffenen sind Beschäftigte der gleichen Firma“, heißt es in einer offiziellen Mitteilung.

    Das Risiko für die Bevölkerung in Bayern, sich mit dem Coronavirus zu infizieren, wird von der „Task Force Infektiologie“ des LGL und vom Robert Koch-Institut (RKI) derzeit als gering eingeschätzt.

    Erste Coronavirus-Fälle in Italien

    Die Nachrichtenagentur ASNA hat unter Berufung auf eine Erklärung des italienischen Premierministers, Giuseppe Conte, gemeldet, dass es zwei bestätigte Fälle des Coronavirus im Land gibt. Es handelt sich aber nicht um die früheren Verdachtsfälle auf dem Kreuzfahrtschiff, sondern um zwei Touristen, die in einem Krankenhaus in Rom behandelt werden. Sie hatten sich zuvor in einem Hotel in der italienischen Hauptstadt aufgehalten. Die Touristen kamen demnach am 23. Januar aus China nach Mailand.

    China will Einwohner der Provinz Hubei aus dem Ausland zurückholen

    Chinesische Staatsmedien berichteten, dass China wegen des Coronavirus Bürger aus Wuhan, die sich derzeit im Ausland aufhalten, zurückholen wolle. Von der Millionenmetropole Wuhan hatte die Epidemie ihren Ausgang genommen.

    Warnung vor Reisen

    Das Auswärtige Amt warnte zuvor vor Reisen in die Provinz Hubei in China.

    „Nicht notwendige Reisen nach China sollen nach Möglichkeit verschoben werden“, hieß es.

    Mit der jüngst veröffentlichten Erklärung verschärfte das amerikanische Außenministerium seine Reisehinweise zu China auf den höchstmöglichen Grad 4. Das US-Außenministerium rät den US-Bürgern dringlich von Reisen in die Volksrepublik ab.

    Russland verbietet als Schutzmaßnahme Touristengruppen aus China seit 28. Januar die Einreise.

    WHO ruft gesundheitliche Notlage aus

    Zuvor hatte die Weltgesundheitsorganisation (WHO) nach der rasanten Zunahme von Infektionen mit dem neuartigen Coronavirus in China eine „gesundheitliche Notlage von internationaler Tragweite“ ausgerufen. 

    Coronavirus

    Bislang sind mit dem neuartigen Virus (2019-nCoV) mehr als 9600 Menschen (Stand: Mitternacht des 30. Januar) infiziert, mehr als 200 davon kamen ums Leben. 171 Menschen wurden aus Krankenhäusern entlassen. Außerhalb Chinas wurden Erkrankungen bisher auch in Frankreich, den USA, den Vereinigten Arabischen Emiraten, Kanada, Hongkong, Macao, Taiwan, Thailand, Japan, Südkorea, Vietnam, Singapur, Nepal, Malaysia, Australien, Italien und Deutschland registriert.

    ak/ae

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