22:15 30 März 2020
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    Ein 56-jähriger Mann ist nach Polizeiangaben in Regensburg auf dem Heimweg vom Weg abgekommen und auf einem Bahngelände in einen über vier Meter tiefen Schacht gestürzt, aus dem er sich nicht selbst befreien konnte. Erst vier Tage später hörten Mitarbeiter der Deutschen Bahn seine Hilferufe.

    Wie ein Polizeisprecher sagte, habe sich der Vorfall am Montag ereignet. Der Mann sei dehydriert gewesen, als Bahnmitarbeiter ihn schließlich fanden. Feuerwehr und Rettungsdienst hätten den Verunglückten am Donnerstagnachmittag nahezu unverletzt befreit.

    Beim Sturz habe sich der Mann nur leicht verletzt, weil Sand am Boden des Schachts den Sturz gedämpft habe.

    Der Mann kam laut Polizei am Donnerstag ins Krankenhaus, konnte aber bereits am Abend  wieder entlassen werden. Er sei in seine Wohnung zurückgekehrt. Laut Polizeiangaben hat er nur kleinere Prellungen.

    Zurzeit ermittelt die Polizei, warum der 80 mal 80 Zentimeter große Schacht auf der Baustelle nicht abgesichert war.

    Zweijähriges Kind in Spanien nach zwölf Tagen tot aus Brunnen geborgen

    Am 13. Januar 2019 war der zwei Jahre alte Julen in einen 107 Meter tiefen Brunnenschacht mit einem Durchmesser von nur 25 Zentimetern gefallen und konnte erst nach einer aufwendigen und fast zweiwöchigen Bergungsarbeit tot geborgen werden.

    Etwa zwei Wochen nach dem Tod des zwei Jahre alten Jungen in Andalusien waren ein 45 Jahre alter Mann und sein Hund nach einem Sturz in einen mit Wasser gefüllten Brunnenschacht in der gleichen Region gestorben. 

    ns/ae

     

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    Tags:
    Krankenhaus, Rettungskräfte, Schacht, Mann, Spanien, Polizei, Deutschland