12:11 26 September 2020
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    Der baden-württembergische Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) hat vor einem Risiko gewarnt, die die Beliebtheit von Politikern in sich birgt.

    Als beliebter Amtsträger könne  man sich zwar mehr erlauben und habe mehr Möglichkeiten auch gegenüber der eigenen Partei, so Kretschmann. Die Beliebtheit werde jedoch überschätzt: „Sie ist auch eine Last“, sagte er  gegenüber  der Deutschen  Presse-Agentur.

    Die Erwartungen in Bezug auf einen  beliebten  Politiker  seien nämlich größer: „Von einem Unbeliebten erwartet man ja gar nichts.“ Man sollte sich auf Beliebtheit nichts einbilden, noch sich darauf ausruhen. „Das kann nur schiefgehen.“

    Der 71-Jährige, der seit knapp neun Jahren im Amt ist und 2021 für eine dritte Amtszeit kandidieren will, ist laut Umfragen der beliebteste Ministerpräsident.

    Auch wenn es ihm nicht egal sei, wie er mal in die Geschichtsbücher eingehe, zerbreche er sich darüber nicht den Kopf, sagte Kretschmann: „Wenn man in die Kiste springen muss, ist es einfach rum.“

    asch/ae/dpa

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    Beliebtheit, Winfried Kretschmann, Baden-Württemberg, Deutschland