02:38 20 Februar 2020
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    Die Lufthansa lässt angesichts des Coronavirus Chinaflüge noch länger ausfallen. Die deutsche Fluggesellschaft  sowie Swiss und Austrian Airlines streichen Verbindungen von und nach Peking bis zum 29. Februar, wie das Unternehmen mitteilte.

    Die Ziele Nanjing, Shenyang und Qingdao sollen bis zum Ende des Winterflugplans am 28. März nicht angeflogen werden. Insgesamt fallen damit pro Woche 54 Flüge aus Deutschland, der Schweiz und Österreich nach China weg.

    Die Sicherheit der Passagiere und Mitarbeiter habe für die Lufthansa Group oberste Priorität, erklärte die Airline. Die 19 wöchentlichen Flüge von und nach Hongkong heben weiter planmäßig ab.

    Ende Januar hatte die Lufthansa alle Flüge nach Festland-China angesichts der Ausbreitung des Coronavirus zunächst bis zum 9. Februar gestrichen. Betroffenen Kunden hatte die Lufthansa angeboten, ihre Verbindung kostenlos umzubuchen oder zu stornieren.

    Neuartiges Coronavirus breitet sich weltweit aus

    Ende Dezember hatten Behörden der Stadt Wuhan, chinesische Provinz Hubei, den Ausbruch einer Lungenkrankheit fixiert, die durch das neuartige Coronavirus 2019-nCoV hervorgerufen wird.

    Die chinesische Gesundheitskommission teilte am Sonntag in Peking mit, dass die Lungenkrankheit mit den neuen Todesfällen in Hubei nun insgesamt 304 Menschen in China das Leben gekostet habe. Die Zahl der bestätigten Erkrankungen kletterte demnach so schnell wie noch nie innerhalb eines Tages - um 2580 auf 14.380 Fälle.

    Etwa 150 Infektionen sind bislang außerhalb Chinas bekannt, davon acht in Deutschland

    Coronavirus-Fälle in Deutschland

    Die Gesamtzahl der Fälle in Bayern - und somit auch in Deutschland – ist mittlerweile auf acht gestiegen. In Bayern war am Samstag erneut ein Coronavirus-Fall bestätigt worden. Laut dem bayerischen Gesundheitsministerium wurde am Samstag ein 33-jähriger Infizierter gemeldet. Der Mann sei ebenfalls Mitarbeiter der Firma Webasto aus dem Landkreis Starnberg, bei der bereits sechs Coronavirus-Fälle bekannt geworden seien. Außer den nun sieben Mitarbeitern der Firma war ein Kind eines der Erkrankten ebenfalls positiv auf die neuartige Lungenkrankheit getestet worden.

    Ein weiterer deutscher infizierter Staatsbürger war zuvor in Spanien registriert worden. Der Deutsche auf der Kanareninsel La Gomera ist der erste bekannte Fall in Spanien. Er sei mit einem der in Deutschland infizierten Patienten in Kontakt gewesen, teilte die spanische Regierung mit.

    sm/gs

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    Tags:
    China, Coronavirus, Lufthansa