08:22 21 September 2020
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    Australiens Ministerkabinett hat fünf Millionen Dollar (umgerechnet 3,4 Millionen Euro) für die erhöhte Sicherheit der Besucher des Great Barrier Reef Marine Park bereitgestellt. Dies geht aus einer Pressemitteilung auf der Webseite der Regierung des Bundesstaates Queensland vor.

    Die ersten vier Millionen Dollar sollen für die Errichtung von Schutzanlagen gegen Haie ausgegeben werden, die für die Riesenfische selbst nicht tödlich sind. Zu den Maßnahmen zählen:

    • Sogenannte SMART-Drumlines – Unterwasserfanghaken, die über eine GPS-Boje verfügen. Sobald ein Hai an einem Köder anbeißt, wird das mithilfe der Boje an die zuständige Behörde gemeldet, die sie dann fangen und an eine andere Stelle bringen kann;
    •  Zuschüsse an lokale Behörden, damit sie bessere Sicherheitsnetze zum Schutz der Badegäste installieren können;
    • Schwimmausbildungsprogramme;
    • Überwachung mittels Drohnen.

    Nach einer Reihe von Hai-Angriffen hatten die Behörden zuvor 19 Tiere an dem Riff getötet. Tierschutzgruppen protestierten erfolgreich vor Gericht, so dass nun ein nicht-tödlicher Schutz eingesetzt werden soll. Den aus den SMART-Drumlines freigelassenen Haien sollen akustische Ortungsgeräte implantiert werden.

    Die Regierung Queenslands hofft, dass die neuen Maßnahmen nicht nur zum Schutz, sondern auch zur besseren Untersuchung der Biologie, der Population und des Verhaltens von Haien beitragen werden.

    msch/sb/dpa

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    Tags:
    Haifische, Hai, Great Barrier Reef, Australien