17:46 26 November 2020
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    Die Krankenschwester, die im Verdacht stand, am Universitätsklinikum Ulm Babys mit Morphium vergiftet zu haben, ist aus der Untersuchungshaft entlassen worden, wie es aus einer Erklärung der Staatsanwaltschaft Ulm hervorgeht.

    Der dringende Tatverdacht gegen die Frau basierte auf einem Fund in ihrem Spind an ihrem Arbeitsplatz. Dort hatten die Ermittler eine Spritze gefunden, in welcher sich nach ersten Untersuchungen in der Muttermilch mutmaßlich auch Morphium befunden habe. Jedoch bestätigten weitere Untersuchungen diesen Verdacht jedoch nicht, so die Staatsanwaltschaft.

    Haftbefehl aufgehoben

    „Der Haftbefehl wurde auf Antrag der Staatsanwaltschaft Ulm noch im Laufe des gestrigen Sonntags durch den Bereitschaftsrichter des Amtsgerichts Ulm aufgehoben“, heißt es weiter.

    Hintergrund

    Baby in einem deutschen Geburtshaus (Symbolbild)
    © AFP 2020 / DPA / FRANK RUMPENHORST (SYMBOLFOTO)
    Die Krankenschwester war am vergangenen Mittwoch wegen des Verdachts auf versuchten Totschlag und gefährliche Körperverletzung in Untersuchungshaft gekommen.

    Nach den damaligen Angaben der Klinik litten in den frühen Morgenstunden des 20. Dezember 2019 fünf in einem Zimmer untergebrachte Frühgeborene fast zeitgleich an lebensbedrohlichen Atemproblemen. Zunächst wurde eine Infektion vermutet, doch eine Expertise der Urinproben aller Kinder soll Rückstände von Betäubungsmittel Morphin festgestellt haben.

    ak/mt

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    Tags:
    Untersuchungshaft, Babys, Verdacht, Krankenschwester, Ulm, Deutschland