06:01 02 April 2020
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    Das Schnellläufer-Tief „Petra“ ist in der Nacht zum Dienstag sowie am Morgen über Deutschland, Österreich und die Schweiz gezogen und hat heftigen Sturm und viel Regen in diese Region gebracht. Am Bodensee sowie im Alpenvorland gab es orkanartige Böen, lokal über 140 Stundenkilometer, die zahlreiche Schäden verursachten.

    In Österreich wurden bereits drei Todesopfer gemeldet. Ein 47 Jahre alter Forstarbeiter ist am Montagnachmittag bei Holzschlagarbeiten im obersteirischen Tragöß (Bezirk Bruck-Mürzzuschlag) ums Leben gekommen. Laut der „Kronen Zeitung“ brachte eine Windböe einen beinahe abgesägten Baum zum Stürzen, dieser traf den Mann am Kopf und verletzte ihn tödlich.

    Ein weiterer Todesfall ereignete sich in Mühlviertel, wo ein 52-jähriger Baggerfahrer in den etwa sechs Grad kalten Fluss Gusen stürzte, als er allein eine verunreinigte Straße von Ästen und Baumstämmen säubern wollte.

    Im Bezirk Braunau rutschte ein 72-jähriger Mann auf dem Boden aus, stürzte und wurde dabei schwer verletzt, so dass er nicht mehr aufstehen konnte. Als ihn am nächsten Tag ein Nachbar fand, war er so unterkühlt, dass er nicht mehr wiederbelebt werden konnte, schreibt „Heute“.

    Deutschland und Österreich rüsten sich gegen Hochwasser, weil die Hochwasserlage ihren Höhepunkt fast überall bereits überschritten hat.

    Zwei Autofahrer ignorierten die Hochwassersperre im österreichischen Bezirk Grieskirchen und fuhren einfach weiter. Sie mussten von der Freiwilligen Feuerwehr geborgen werden.

    om/sb

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