11:09 28 Oktober 2020
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    Der US-amerikanische Musikwissenschaftler Theodore Albrecht ist in seiner Studie über Ludwig von Beethoven zu dem Schluss gelangt, dass der deutsche geniale Komponist während der Schaffung seiner 9. Sinfonie nicht völlig taub gewesen sein soll. Darüber sprach er mit der britischen Sonntagszeitung „The Observer“.

    Der Experte hatte 139 Hefte analysiert, in denen Gespräche des Komponisten, eines der drei großen Meister der Wiener Klassik, mit seinen Freunden im Zeitraum von 1818 bis zum seinem Tod im Jahr 1827 aufgezeichnet worden waren. (Laut einer weit verbreiteten Meinung soll das Gehör des Komponisten zum Jahr 1798 geschwächt gewesen und 1814 total verloren gegangen sein.)

    Skulptur-Komposition von Ottmar Hoerl zum 250. Geburtstag von Ludwig van Beethoven in Bonn (Archivbild)
    © AFP 2020 / INA FASSBENDER
    Der Forscher hat mindestens 23 Hinweise darauf entdeckt, dass Beethoven faktisch bis zu seinen letzten Lebenstagen mit dem linken Ohr noch etwas hören konnte.

    Auch sei der Komponist während der Uraufführung seiner 9. Sinfonie im Mai 1824 – entgegen einer Legende - nicht ganz taub gewesen. Er habe noch mindestens zwei Jahre danach hören können, aber mit jedem Tag immer schlechter, so Albrecht.

    Beethoven wurde im Alter von 20 Jahren (1790) als Klaviervirtuose berühmt und schrieb mit 31 seine erste Sinfonie.

    ls/mt

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    Tags:
    The Guardian, The Observer, Österreich, Deutschland