20:33 06 Juni 2020
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    Im italienischen Bahnverkehr beschäftigte Angestellte haben am Freitagmittag einen landesweiten Streik begonnen.

    Führende Gewerkschaften der Branche verkündeten den Ausstand nach einer Katastrophe vom Donnerstagmorgen, als ein Hochgeschwindigkeitszug auf der Bahnstrecke zwischen Mailand und Bologna unweit der Stadt Lodi entgleist war.

    Der Streik ist laut dessen Organisatoren ein Zeichen der „Achtung vor dem menschlichen Leben“ und der Solidarität mit den Familien der zwei verunglückten Bahnangestellten.

    An der Aktion nehmen Vertreter aller Gesellschaften der Branche teil, die sowohl auf der nationalen als auch der lokalen Ebene tätig sind. Beim Verkünden des Streiks betonten die Gewerkschaftsführer den „außerordentlichen Ernst des Vorgefallenen“.

    Tödliches Zugunglück in Lombardei

    Der Frecciarossa-Hochgeschwindigkeitszug Nummer 9595 war am 6. Februar mit einer Geschwindigkeit von 290 Stundenkilometer unterwegs gewesen und unweit von Lodi im Norden Italiens entgleist. Zwei Lokführer starben, weitere 31 Menschen erlitten Verletzungen.

    Eine Ermittlung wurde eingeleitet. Am betroffenen Streckenabschnitt gibt es immer noch keinen Verkehr. Ein Problem mit einer Gleisweiche wird laut Informationen aus Ermittlerkreisen als mögliche Hauptursache für das schwere Zugunglück betrachtet.

    mo/mt/sna

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    Zug, Italien