08:44 25 Februar 2020
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    Nach einer Gasexplosion in einem Wohnhaus in Lienen bei Osnabrück (Nordrhein-Westfalen) am Samstag ist der verstorbene Feuerwehrmann aus den Trümmern des teilweise eingestürzten Gebäudes geholt worden. Dies teilte ein Polizeisprecher am Sonntagmorgen mit.

    Nach bisherigen Erkenntnissen kam es zu der Explosion, als Feuerwehrleute nach dem Ursprung von Gasgeruch suchten. Der 19-Jährige wurde unter den eingestürzten Trümmern verschüttet und starb.

    Die Bergung des 19-Jährigen aus dem teilweise eingestürzten Haus sei kompliziert und schwierig gewesen, sagte  der Polizeisprecher. Die Einsatzkräfte hätten dicke Betonteile zerschneiden müssen.

    Nun werde ermittelt, wie es zu der Tragödie kommen konnte. Im Laufe des Sonntages werde ein Statiker das Gebäude begutachten und entscheiden, ob die Polizei das Gelände betreten und mit den Ermittlungen beginnen kann. Das Wohnhaus sei gestern bereits mit Drahtseilen und Stützen gesichert worden.

    Zuvor war  berichtet  worden, dass ein weiterer eingeschlossener Feuerwehrmann mit schweren Verletzungen geborgen und ins Krankenhaus eingeliefert worden war. Mehrere weitere Feuerwehrleute wurden bei ihrem Einsatz ebenfalls verletzt.

    Die Bewohner des Hauses konnten zuvor in Sicherheit gebracht werden.

    Der Tod des jungen Feuerwehrmannes löste bundesweit Betroffenheit aus. Der nordrhein-westfälische Innenminister, Herbert Reul, (CDU) sprach der Familie über Twitter sein Beileid aus.

    ​Der Deutsche Feuerwehrverband rief alle Feuerwehren zu einem zweiwöchigen Trauerflor auf.

    asch/ae/dpa

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