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    Die Deutsche Bahn will den Fernverkehr wegen des Orkans „Sabine“ nach und nach bundesweit einstellen. Zuvor hatte der Konzern bekannt gegeben, dass der Fernverkehr im bevölkerungsreichsten Bundesland Nordrhein-Westfalen eingestellt wird.

    Man habe sich entschieden, „beginnend in NRW nach und nach alle Züge des Fernverkehrs bundesweit an größeren Bahnhöfen enden zu lassen”, schrieb die Bahn am Sonntagnachmittag in ihrem für den Sturm eingerichteten Presseblog.

    Im Regionalverkehr waren zuvor bereits mehrere Strecken gesperrt worden, weil umgestürzte Bäume die Gleise blockiert hatten. Auch für Autofahrer sorgte „Sabine” für Komplikationen: Mehrere Bundes- und Landstraßen waren schon am Nachmittag nicht mehr problemlos befahrbar, weil Bäume im Weg lagen.

    An den großen deutschen Flughäfen wie Frankfurt oder Düsseldorf wurden am Sonntag etliche Flüge gestrichen. Die Airline Eurowings stellte ihren Betrieb für die Dauer des Sturms fast vollständig ein.

    Bahn will Übernachtungszüge bereit stellen

    Gestrandete Bahnreisende, deren Züge wegen des Sturmtiefs „Sabine” am Sonntag nicht weiterfahren können, sollen im Rahmen ihrer Fahrgastrechte Hotelgutscheine und Taxigutscheine erhalten. In größeren Bahnhöfen sollen zudem sogenannte Übernachtungszüge bereitgestellt werden, sagte DB Konzernsprecher Achim Stauß am Sonntag im Berliner Hauptbahnhof. Das habe sich „bereits bei früheren Sturmsituationen bewährt”.

    Bundesweit seien mehrere tausend Bahnmitarbeiter zusätzlich im Einsatz, „viele melden sich in solchen Situationen freiwillig”. Züge in Regionen, die vom Sturm besonders betroffen sind, sollen «in den Bahnhöfen gehalten werden», weil die Fahrgäste dort besser betreut werden können. Sie sollen nicht weiter auf die Strecke fahren.

    ta/dpa

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    Tags:
    Deutsche Bahn, Sturm