01:31 28 Februar 2020
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    Gabor Steingart, ehemaliger „Handelsblatt“-Chef und „Spiegel“-Journalist, hat seine Leser dazu aufgerufen, ihre Abos für „Spiegel“ & Co. Zu kündigen. Zu vorschnell und unkritisch hätten die Magazine AKK zur nächsten Kanzlerin erklärt.

    Die Mehrzahl der Blätter habe bei der Wahl von Annegret Kramp-Karrenbauer zur CDU-Vorsitzenden seinerzeit „Großes zu berichten“ gehabt, so Steingart im „Morning Briefing“ auf seiner Internetseite. Ihr nun angekündigter Rücktritt habe daher auch eine „medienpolitische Komponente“. Als Beispiele für die damalige Berichterstattung führt Steingart, der Kramp-Karrenbauer gegenüber immer sehr kritisch war, Artikel aus der „Süddeutschen Zeitung“, der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ und der „Bild“ an. Darin wurde AKK unter anderem als „sichere Variante“, „neue Dirigentin“ und „Kramp-KarrenPower“ gepriesen.

    Im Dezember 2018 hatte Steingart die frischgebackene CDU-Vorsitzende Annegret Kramp-Karrenbauer in einer Talk-Runde bei „Anne Will“ angegriffen und ihr Amt als Ministerpräsidentin des Saarlandes mit einem Bürgermeisteramt verglichen.

    In seinem Aufruf zur Abo-Kündigung präzisiert Steingart:

    „Wenn Sie Geld sparen und zugleich Ihren CO2-Footprint reduzieren wollten, wäre das nun Ihre Chance: Kündigen Sie einfach die Abonnements all jener Zeitungen und Magazine, die Ihnen 2016 die Wahlniederlage von Donald Trump vorhersagten, Ihnen 2017 Martin Schulz als Retter der Sozialdemokratie ans Herz legten und anschließend Kramp-Karrenbauer als neue Kanzlerin vorstellten. So wird zumindest Ihr Medienkonsum klimaneutral.“
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    Tags:
    Gabor Steingart, CDU, Medien, Spiegel, Annegret Kramp-Karrenbauer