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    Im Nordosten Japans ist es laut der zentralen Meteorologie-Agentur des Landes zu einem Erdbeben der Stärke 7,0 gekommen. Betroffen sind die Insel Hokkaidō und der nördliche Teil der Insel Honshu.

    Das Epizentrum lag südlich der Insel Iturup (Südkurilen). Der Erdbebenherd befand sich in einer Tiefe von 160 Kilometern.

    Es gebe keine Tsunami-Gefahr. Informationen über mögliche Opfer und Schäden liegen bisher nicht vor.

    Iturup ist eine Insel des Kurilen-Archipels. Die Insel gehört zu Russland.

    Die japanische Seite bestreitet seit Jahren die Zugehörigkeit der Inseln Kunaschir, Schikotan, Iturup und Habomai zu Russland und beruft sich dabei auf einen bilateralen Handels- und Grenzvertrag aus dem Jahr 1855. Moskau geht davon aus, dass diese Inselgruppe im Ergebnis des Zweiten Weltkrieges in den Staatsbestand der Sowjetunion (Rechtsvorgängerstaat Russlands) aufgenommen wurde und die völkerrechtlich verankerte russische Souveränität über diese Territorien nicht anzuzweifeln ist.

    ak/sb/sna

     

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    Erdbeben, Südkurileninseln, Japan