01:35 28 Februar 2020
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    Eine 32-jährige Touristin aus Bayern ist beim Fotografieren am Kai in Köln in den Rhein gefallen. Sie ist laut einer Sprecherin der Wasserschutzpolizei mindestens zehn Minuten im kalten Fluss gewesen.

    Dies passierte am frühen Freitagmorgen. Die Touristin war an der Uferpromenade in Höhe der Deutzer Brücke in den Fluss gefallen. Es gelang ihr, sich an einem Anleger an einer Ankerkette festzuhalten, ihr 38 Jahre alter Ehemann habe sofort die Feuerwehr verständigt.

    Aus dem "eiskalten" Wasser geholt

    Mit einem Großaufgebot rückten Wasserschutzpolizei, Streifenwagenbesatzungen und Feuerwehr zum Unglücksort aus. Strömungsretter der Feuerwehr hätten die Touristin aus dem „eiskalten“ Wasser geholt und „in letzter Sekunde“ an Land gezogen, sagte ein Sprecher. „Die Person war nahezu kraftlos und konnte sich kaum noch festhalten.“

    Ein Rettungswagen brachte die Bayerin mit einer starken Unterkühlung in ein Krankenhaus. Nach Daten des Landesamtes für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) hat der Rhein derzeit eine Temperatur von sechs bis sieben Grad. Warum die Frau hineingefallen war, ist bislang unbekannt.

    ek/sb/dpa

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