08:30 25 Februar 2020
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    Nach der extremen Dürre von 2018 in vielen Regionen Deutschlands sind fast 292 Millionen Euro an staatlichen Nothilfen ausgezahlt worden. Wie das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur (dpa) mitteilte, wurden damit 7214 landwirtschaftliche Betriebe unterstützt.

    Die mit 72 Millionen Euro größte Einzelsumme aus dem gemeinsamen Bund-Länder-Programm ging bis zum Abschluss der Auszahlungen Ende 2019 nach Brandenburg.

    Blick aus dem Weltraum auf die Dürre in Deutschland am 7. August 2018
    © AFP 2019 / Alexander GERST / EUROPEAN SPACE AGENCY
    Bundesministerin Julia Klöckner (CDU) hatte die damaligen Ernteschäden im August 2018 als Ereignis „nationalen Ausmaßes“ eingestuft – und erstmals seit 2003 wieder Bundeshilfen wegen einer Dürre zugesagt. Der Bund und 14 Länder stellten dann jeweils bis zu 170 Millionen Euro bereit.

    Schwelle für eine Unterstützung war, dass viele Betriebe hohe Ernteausfälle verzeichnet hatten. Gerechnet worden war mit bis zu 10.000 betroffenen Höfen. Kein Interesse an Hilfsprogrammen hatten Rheinland-Pfalz und das Saarland angemeldet.

    ls/sb/dpa

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    Julia Klöckner, Deutschland