13:51 05 Dezember 2020
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    Das Amtsgericht Tiergarten hat einen Berliner Taxifahrer nach dem Unfalltod eines Radfahrers zu einer Geldstrafe von 3000 Euro verurteilt. Darüber schreibt die „Berliner Morgenpost“.

    Demnach wurde der 69-Jährige wegen der fahrlässigen Tötung des Radfahrers schuldig gesprochen.

    Wie es im Gerichtsurteil heißt, habe der Taxifahrer beim Aussteigen nicht die erforderliche Sorgfalt walten lassen. Er habe sich nicht vergewissert, ob andere zu Schaden kommen können.

    Zu dem Unfall kam es am 30. November 2017. Der Taxifahrer hatte den Taxistand an der Karl-Liebknecht-Straße in Mitte erreicht und wollte gerade aussteigen.

    Der sich auf seinem Fahrrad nähernde 77-Jährige  prallte mit seiner rechten Körperseite gegen die geöffnete Fahrertür und kam zu Sturz. Er musste mit schweren Kopfverletzungen ins Krankenhaus eingeliefert werden. Noch am selben Abend verstarb er.

    Ähnlicher Vorfall

    Im Januar 2018 war es in Grunewald zu einem ebenso tragischen Unfall gekommen. Ein 79 Jahre alter E-Biker blieb in der Delbrückstraße mit seinem Handbremshebel an einer sich öffnenden Lkw-Tür hängen und knallte mit dem Kopf aufs Straßenpflaster, wie die Zeitung „B. Z.“ geschrieben hatte.

    Nach 19 Tagen erlag er seinen schweren Schädelverletzungen. Der 61-jährige Unfallfahrer musste eine Geldstrafe in Höhe von 1200 Euro zahlen.

    ns/ae

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    Tags:
    Berliner Morgenpost, Geldstrafe, Gerichtsurteil, Tod, Radfahrer, Taxifahrer, Deutschland