22:20 27 November 2020
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    Beim Kauf von zwei Sitzkissen für ihre Gartenstühle haben zwei Frauen in Zürich einen aussergewöhnlichen Fund gemacht. Die Gartenkissen entpuppten sich als Geldversteck, wo über 20.000 Franken (rund 19.000 Euro) lagen. Dies teilte das Sicherheitsdepartement der Stadt Zürich am Mittwoch mit.

    Der Vorfall hat sich demnach Ende Dezember 2019 ereignet. Zwei Frauen haben beim Kauf von zwei Sitzkissen für ihre Gartenstühle in Zürich einen Umschlag mit viel Geld entdeckt. Zwischen den beiden in Folie verpackten Kissen steckte ein Kuvert mit 20.000 Franken. Die Frauen meldeten den Fund der Polizei.

    "Recherchen von Detektiven der Stadtpolizei Zürich ergaben danach, dass die Sitzkissen, in denen das Bargeld "versteckt" war, aus dem Nachlass einer verstorbenen Frau stammten. Die Kissen wurden von ihren Nachkommen anlässlich der Hausräumung dem Brockenhaus zum Verkauf übergeben", hieß es.

    Die Stadtpolizei Zürich habe danach mit der Tochter der verstorbenen Frau Kontakt aufgenommen und sie über den Fund informiert. Sie war sehr überrascht und insbesondere gerührt über die Ehrlichkeit der beiden Finderinnen, hieß es weiter. Die Tochter der Verstorbenen spendierte den beiden Frauen laut Polizei 3000 Franken Finderlohn.

    Rund 15.000 Euro in Bord-Toilette

    Zuvor war berichtet worden, dass eine Passagierin eines Flugzeugs von Tomsk nach Moskau ein Paket mit 10.000 US-Dollar und 5.000 Euro in der Bord-Toilette entdeckte und das Geld für sich behalten wollte. Die Tomsker Transportpolizei leitete nach Angaben lokaler Medien ein Strafverfahren gegen die Frau ein. Das Geld gehörte Passagieren, die von Tomsk über Moskau nach Deutschland unterwegs waren, sagte der stellvertretende Leiter der Tomsker Abteilung der Transportpolizei des russischen Innenministeriums, Wjatscheslaw Trefilow, gegenüber Journalisten. Sie seien zur Hochzeit geflogen und hätten die Tasche mit Geld in der Toilette gelassen. Transportpolizisten identifizierten die Verdächtige. Die Frau bestritt nichts und gab den vollen Betrag zurück.

    ai/

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    Tags:
    Zürich, Fund, Polizei, Geld, Schweiz