17:33 02 Juli 2020
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    An jedem Wochentag erscheint in der Nähe des Mega-Einkaufszentrums in Kaliningrad ein kupferfarbener Husky in einem blauen Pullover und sitzt nach Medienberichten acht Stunden lang in der Nähe des Eingangs.

    Seine Geschichte ist allerdings nicht so traurig wie die von Hachiko. Passanten glaubten anfangs, der Hund habe sich verlaufen. Aber kürzlich erschien an dem Ort, wo der Hund normalerweise sitzt, eine Notiz – und dann kam eins zum anderen.

    Die Besitzerin Swetlana schrieb, dass ihr Haustier nicht friere und nicht verhungere. Einmal pro Stunde verlasse die Frau für zehn Minuten ihren Posten, um mit dem Husky spazieren zu gehen und ihn beim Mittagessen zu füttern. Sie könne ihn nicht allein zu Hause lassen, da der Vierbeiner zu heulen beginne, was ihre Nachbarn stören könnte.

    Den Hund habe Swetlana vor vier Jahren bekommen und seitdem seien sie unzertrennlich. Überall, wo sie hingehe, gehe er mit: in den Supermarkt, in den Kindergarten oder in das Krankenhaus.

    Geschichte vom treusten Hund der Welt

    Fast zehn Jahre wartete der Akita-Hund Hachiko, der 1923 auf die Welt kam, in Tokio auf sein verstorbenes Herrchen, den Universitätsprofessor Hidesaburō Ueno.

    Der Hund begleitete ihn jeden Tag vom und zum Bahnhof. Nach dem Tod seines Herrchens kam Hachiko weiterhin jeden Tag zu einer festen Zeit zum Bahnhof und wartete dort auf ihn. Hachikos Tod im Jahre 1935 berührte Millionen Menschen, die ihm zu Ehren ein Denkmal errichteten. Nun gilt er als Symbol für Treue und Loyalität.

    aa/mt

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    Tags:
    Kaliningrad, Loyalität, Notiz, Warten, Einkaufszentrum, Besitzer, Hachiko