17:20 27 Oktober 2020
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    Indiens geologische Behörde (Geological Survey of India) hat die Medienberichte über die Entdeckung von über 3000 Tonnen Goldvorräten im Bundesstaat Uttar Pradesh dementiert. Nach Angaben der Behörde würde man dort nicht mehr als 160 Kilogramm Edelmetall finden können.

    Zuvor hatte eine Reihe indischer Medien berichtet, dass Geologen über 3000 Tonnen Gold in Indien entdeckt haben sollen, was um ein Fünffaches die Goldreserve des Landes übersteige.

    „Die geologische Behörde Indiens ist nicht die Quelle der Informationen, die in den Medien veröffentlicht worden sind. Die geologische Behörde hatte keine solche gewaltige Ressourcenmenge in den Goldminen im Gebiet Sonbhandra, Uttar Pradesh gefunden“, heißt es in der Erklärung der Geological Survey.

    Die Behörde unterstrich, sie hätte einige Aufschlussarbeiten in diesem Bezirk geführt und festgestellt, dass es dort 52.000 Tonnen goldhaltiges Erz geben könne.

    „In diesem Gebiet gibt es nach vorläufigen Angaben etwa 3,03 Gramm Gold pro Tonne Erz, und die Gesamtmenge Gold, die aus 52.806,25 Tonnen Erz gewonnen werden kann, beträgt somit 160 Kilogramm – also keine 3350 Tonnen, wie von den Medien bekanntgegeben wurde“, heißt es in der Erklärung.

    Nach Angaben des Weltgoldrates (World Gold Council, WGC) belaufe sich die Goldreserve Indiens auf 626 Tonnen. Den ersten Platz nehmen die USA ein, wo der größte Goldbestand – 8133,5 Tonnen – akkumuliert ist. Auf dem zweiten Platz liegt gegenwärtig Deutschland mit 3366 Tonnen.

    ek/mt/sna

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    dementieren, Goldreserven, Uttar Pradesh, Indien