06:30 12 August 2020
SNA Radio
    Panorama
    Zum Kurzlink
    0 812
    Abonnieren

    Acht Menschen sind Berichten zufolge am frühen Sonntagmorgen in der südöstlichen türkischen Provinz Van Opfer eines Erdbebens an der türkisch-iranischen Grenze geworden.

    Insgesamt seien acht Menschen ums Leben gekommen, gab der türkische Innenminister Süleyman Soylu gegenüber dem TV-Sender „A Haber“ an. Mehr als 1.000 Gebäude seien eingestürzt.

    Die Nachrichtenagentur Reuters berichtet unter Verweis auf das türkische Fernsehen von den Menschen, die sich mit Schaufeln durch die Trümmer gruben, von den zerfallenen Außenwänden von Häusern, von den Straßenschäden sowie von den Bewohnern, die draußen im Schnee standen.

    Inzwischen sprechen iranische Medien über mindestens 25 Verletzte im Land infolge des Erdbebens an der Grenze zur Türkei. Die Opfer hätten Brüche erlitten, hieß es. Die Behörden der Provinz West-Aserbaidschan hätten von teilweiser oder vollständiger Zerstörung von Gebäuden in den Dörfern der Region Qotur berichten.

    Das Europäische Seismologische Zentrum für den Mittelmeerraum (EMSC) teilte mit, in der Grenzregion zwischen dem Iran und der Türkei sei es zu einem Erdbeben der Stärke 5,7 gekommen. Der Erdstoß habe sich um 05.52 UTC (6:52 MEZ) ereignet. Das Epizentrum lag 141 Kilometer westlich der iranischen Stadt Täbris und 71 Kilometer südöstlich der türkischen Stadt Özalp in einer Tiefe von fünf Kilometern.

    Der Iran und die Türkei gehören zu den erdbebengefährdeten Ländern der Welt.

    pd/mt/rtr/

    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Sputnik kommentierenvia Facebook kommentieren

    Zum Thema:

    Russlands Militär warnt USA: „Jede Rakete auf unser Territorium werten wir als Nuklear-Schlag“
    Ungeliebter Gastbeitrag: Der Sputnik-Impfstoff als lebensrettende globale Partnerschaft
    Impfstoff als populistische Maßnahme? Russische Fachkräfte reagieren auf mediale Kritik
    „Leben wir in Corona-Diktatur“? Fußballlegende stiehlt „Mainstream“-Comedian die Show, aber...
    Tags:
    Stärke, Opfer, Bewohner, Epizentrum, Erdbeben, Türkei, Iran