00:00 30 März 2020
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    Die Zahl der Verletzten bei dem Zwischenfall mit einem Auto im nordhessischen Volkmarsen ist auf mehr als 50 gestiegen. Derzeit befinden sich laut der Polizei noch 35 Personen in stationärer Behandlung. Weitere 17 Menschen wurden demnach ambulant behandelt. Die Zahl der verletzten Kinder liege bei 18.

    Wie stark die Kinder verletzt sind und ob unter den Opfern auch Schwerverletzte sind, konnte eine Polizeisprecherin zunächst nicht sagen.

    Zunächst war von 30 Verletzten die Rede gewesen. 

    Am Montagnachmittag war ein Auto bei einem Rosenmontagszug in der nordhessischen Stadt mit hoher Geschwindigkeit in eine Menschenmenge gefahren. Ein 29 Jahre alter deutscher Staatsbürger, der aus Volkmarsen kommt, wurde festgenommen. Das Motiv des Mannes ist noch unklar.

    Nach Informationen eines Reporters des Hessischen Rundfunks handelte es sich bei dem Umzug um einen Kinderumzug. Dieser Zug sollte eigentlich gestern stattfinden, wurde aber gestern, wegen schlechter Witterung auf Montag verlegt.

    Die Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt ermittelt derzeit wegen eines versuchten Tötungsdelikts. Laut der Polizei fuhr der Fahrer vorsätzlich in den Rosenmontagszug. Von einem Anschlag gehe man aber nicht aus.  

    ta/dpa

     

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