22:11 03 Juni 2020
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    Der Mann, der am Montagnachmittag mit einem Wagen in der nordhessischen Stadt Volkmarsen in eine Menschenmenge gefahren ist, war nicht alkoholisiert. Dies teilte am Dienstag ein Sprecher der Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt mit.

    Ob er unter Drogeneinfluss gestanden habe, stehe noch nicht fest, so der Sprecher.

    Vorfall in Volkmarsen

    Am Montagnachmittag war ein Auto bei einem Rosenmontagszug in der nordhessischen Stadt mit hoher Geschwindigkeit in eine Menschenmenge gefahren. Ein 29 Jahre alter deutscher Staatsbürger, der aus Volkmarsen kommt, wurde festgenommen. Das Motiv des Mannes ist noch unklar.

    Nach Informationen eines Reporters des Hessischen Rundfunks handelte es sich bei dem Umzug um einen Kinderumzug. Dieser Zug sollte eigentlich am Sonntag stattfinden, wurde aber wegen schlechter Witterung auf Montag verlegt.

    Die Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt ermittelt derzeit wegen eines versuchten Tötungsdelikts. Laut der Polizei fuhr der Fahrer vorsätzlich in den Rosenmontagszug. Von einem Anschlag gehe man aber nicht aus.  

    Die Zahl der Verletzten bei dem Zwischenfall ist auf mehr als 50 gestiegen. Derzeit befinden sich laut der Polizei noch 35 Personen in stationärer Behandlung. Weitere 17 Menschen wurden demnach ambulant behandelt. Die Zahl der verletzten Kinder liege bei 18.

    ak/ae/dpa

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    Tags:
    Auto, Fahrer, Alkohol, Staatsanwaltschaft, Deutschland