03:28 26 Oktober 2020
SNA Radio
    Panorama
    Zum Kurzlink
    11352
    Abonnieren

    Sanders bei Vorwahl in Kalifornien vorne; Nato will ein Viertel ihrer Truppen in Afghanistan abziehen; Demo vor dem Kanzleramt für Grenzöffnung; Erster Todesfall durch Coronavirus in Spanien bestätigt; Patt in Israel dauert an; Mindestens 25 Tote nach Tornado im US-Bundesstaat Tennessee

    Sputnik präsentiert Ihnen in Kürze, was in der Nacht zum Mittwoch geschehen ist.

    Sanders bei Vorwahl in Kalifornien vorne

    In zahlreichen US-Bundesstaaten haben Wähler darüber abgestimmt, wer im November als Kandidat der Demokraten gegen Präsident Donald Trump antreten soll. Die Abstimmungen am sogenannten „Super Tuesday“ begannen im Bundesstaat Virginia an der Ostküste der USA. Die Wahlen in 14 US-Bundesstaaten, darunter auch in den Schwergewichten Texas und Kalifornien, waren der bislang wichtigste Tag im Rennen um die Kandidatur der Demokraten. Um 5.00 Uhr deutscher Zeit schlossen die letzten Wahllokale. Der linke Senator Bernie Sanders liegt nach ersten Berechnungen von US-Medien im wichtigsten Bundesstaat Kalifornien vorne. Der Sender Fox News ging schon so weit, den 78-Jährigen zum Gewinner in dem Staat an der Westküste zu erklären. Die Sender CNN und CBS berichteten zurückhaltender über eine Führung Sanders. Dessen Wahlkampfteam erklärte Sanders in einer E-Mail an Unterstützer zum Gewinner in Kalifornien.

    Nato will Truppen in Afghanistan abziehen

    Die Nato will nach der Unterzeichnung eines USA-Taliban-Abkommens über Wege zum Frieden in Afghanistan ein Viertel ihrer Truppen aus dem Land abziehen. Man plane eine Reduzierung von derzeit 16.000 Soldaten auf 12.000 Soldaten, sagte Generalsekretär Jens Stoltenberg dem ZDF. Rund die Hälfte davon seien Nicht-US-Truppen. Zugleich unterstrich der Norweger, Bedingung für den Abzug der Nato-Kräfte sei stets, dass die militant-islamistischen Taliban sich an die Vereinbarungen des Abkommens halten. Weitere Details nannte er nicht.

    Demo vor dem Kanzleramt für Grenzöffnung

    Vor dem Bundeskanzleramt in Berlin haben am Dienstagabend mehrere Tausend Menschen dafür demonstriert, die EU-Grenzen für Migranten zu öffnen. Die Polizei schätzte die Teilnehmerzahl auf 3500, die Veranstalter der „Seebrücke Berlin“ sprachen von etwa 8000. Die Organisatoren erklärten, es gehe ihnen darum, ein Zeichen gegen die Abschottungspolitik der EU zu setzen. Bundesinnenminister Seehofer unterstützt unterdessen die Bemühungen Griechenlands, Migranten an der EU-Grenze zu stoppen. Er sagte nach einer Sitzung der Unionsfraktion, dass die Grenzen Europas für Flüchtlinge aus der Türkei nicht geöffnet seien. Das gelte auch für die deutsche Grenze.

    Erster Todesfall durch Coronavirus in Spanien bestätigt

    In Spanien hat es erstmals einen Todesfall im Zusammenhang mit dem neuartigen Coronavirus gegeben. Wie am späten Abend bekannt wurde, starb ein 69-jähriger Mann bereits am 13. Februar in Valencia an einer Lungenentzündung. Jetzt sei bestätigt, dass der Patient mit dem Covid-19-Erreger infiziert war. Er soll sich vorher in Nepal aufgehalten haben, einem Nachbarland von China, wo das Virus zuerst aufgetreten war. Erstmals ist jetzt auch in Argentinien und Chile bei Patienten das neuartige Coronavirus nachgewiesen worden.

    Patt in Israel dauert an

    Die politische Pattsituation in Israel dauert auch nach der dritten Parlamentswahl binnen eines Jahres an. Nach Auszählung von mehr als 94 Prozent aller Stimmen lag der rechts-religiöse Block um Regierungschef Benjamin Netanjahu heute nach Medienberichten bei 58 von 120 Sitzen im Parlament. Das Mitte-Links-Lager kam auf 55 Sitze. Beide verfehlten daher die notwendige Mehrheit von mindestens 61 Mandaten in der Knesset.

    Mindestens 25 Tote nach Tornado im US-Bundesstaat Tennessee

    Im US-Bundesstaat Tennessee sind infolge eines Tornados mindestens 25 Menschen ums Leben gekommen und schwere Sachschäden entstanden. Das sei ein tragischer Tag im Staat, sagte der Gouverneur von Tennessee, Bill Lee, in Nashville. Die Zerstörung sei herzzerreißend. 25 Todesopfer seien inzwischen bestätigt worden. Die Zahl der Verletzten war zunächst unklar. Der örtliche Katastrophenschutz erklärte, bei rund 70.000 Menschen in der Stadt Nashville und in angrenzenden Gebieten sei der Strom ausgefallen.

    mk/dpa/ae

    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Sputnik kommentierenvia Facebook kommentieren

    Zum Thema:

    „Das ist wirklich fatal“ – Worauf Manuela Schwesig bei den Grünen aufmerksam macht
    Diese beliebte Hilfe zum Schlafen kann gesundheitsschädlich sein – Arzt klärt auf
    Minsk: Sicherheitskräfte setzen spezielle Mittel gegen Demonstranten ein
    Kürzel ersetzt: Flughafen Schönefeld heißt schon jetzt BER
    Tags:
    Kanzleramt, Deutschland, Demo, Israel, Afghanistan, NATO