03:43 14 Juli 2020
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    Angesichts der Ausbreitung des Corona-Virus führt die 6. US-Flotte, die für den östlichen Atlantik zuständig ist, eine Selbstquarantäne für Schiffe ein, die einen europäischen Hafen besucht haben.

    Schiffe, die in einem europäischen Hafen Halt gemacht haben, müssen demnach 14 Tage lang auf hoher See bleiben, bevor sie einen weiteren Hafen anlaufen, wie der Sprecher der Flotte, Kyle Raines, dem Sender CNN mitteilte.

    Während dieser Zeit solle die Besatzung auf mögliche Corona-Symptome untersucht werden. Dadurch solle eine mögliche Ausbreitung der Infektion verhindert werden.

    Zuvor hatte die US-Marine bereits für die Schiffe, die in einem Staat in der Pazifischen Region Halt gemacht haben, ebenfalls eine 14-tägige Quarantäne verfügt.

    Die 6. US-Flotte hat im italienischen Neapel ihren Stab. Die Schiffe der Flotte sind hauptsächlich im Mittelmeer unterwegs, aber auch im Schwarzen Meer, in der Ostsee und der Nordsee.

    Die chinesischen Behörden hatten kurz vor Jahreswechsel den Ausbruch einer Lungenentzündung gemeldet, die von einem neuartigen Coronavirus des Typs 2019-nCoV verursacht wird. Seitdem haben sich allein in China mehr als 80.000 Menschen mit dem Erreger angesteckt.

    Weltweit ist die Zahl der Infektionen auf über 90.000 gestiegen. In Deutschland zählt das Robert-Koch-Institut (RKI) in Berlin bislang rund 200 nachgewiesene Coronavirus-Fälle. Außer in Sachsen-Anhalt sei das Coronavirus in allen Bundesländern registriert worden.

    leo/ae

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    Tags:
    Quarantäne, Coronavirus, Europa, Kriegsmarine, US Navy, 6. US-Flotte, USA